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Todestag Langenbruck ehrt Flugpionier Oskar Bider - aber wie?

Zum 100. Todestag veranstaltet Langenbruck eine Gedenkfeier für den grossen «Sohn» Oskar Bider. Geplant ist aber mehr.

Legende: Audio Langenbruck ehrt Oskar Bider abspielen. Laufzeit 02:04 Minuten.
02:04 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 23.01.2019.

Es soll eine würdige Gedenkfeier geben am 6. Juli, einen Tag vor dem 100. Jahrestag des tödlichen Unfalls von Oskar Bider. Dem in Langenbruck geborenen Flugpionier, der als erster Mensch im Jahr 1913 mit seinem Flug von Bern nach Mailand die Alpen überflog.

Gemeindepräsident Hector Herzig sagt, an der Gedenkfeier in der Kirche werde unter anderem auch der Chef der Schweizer Luftwaffe teilnehmen, zudem habe die Flugstaffel Patrouille Suisse zugesagt.

Bider-Hangar kommt (noch) nicht

Weitergehende Pläne für die Gedenkfeier muss man in Langenbruck allerdings vorläufig aufs Eis legen; ursprünglich wollte man in Langenbruck nämlich den sogenannten Bider-Hangars übernehmen. Dieser Hangar wurde 1928 im Andenken an Oskar Bider gebaut. Er steht auf dem Flughafen Bern-Belp, muss dort aber weg.

Ein eigens gegründeter Verein «Bider-Hangar» hat inzwischen rund eine Million Franken gesammelt. Damit könnte der Hangar nach Langenbruck transportiert werden. In einer zweiten Phase könnte in diesem Hangar ein Bider-Museum entstehen. «Für alle diese hochfliegenden Pläne braucht es Zonenplan-Änderungen - und diese müssen erst durchkommen», sagt Gemeindepräsident Hector Herzig.

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