Tramstreit am Margarethenstich beschäftigt den Landrat

Das Baselbieter Parlament stärkt der BLT den Rücken. In verschiedenen Vorstössen verlangen Parlamentarier, dass die BLT das lukrative Teilstück Margarethenstich in Basel-Stadt alleine befahren darf.

Türen eines BLT-Trams Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: BLT-Tram Foto: BLT

Drei Vorstösse, die im Landrat diskutiert werden, befassen sich mit dem neuen Abschnitt Margarethenstich in Basel zwischen Zoo Dorenbach und Margarethen. Noch ist unklar, ob dereinst Tramzüge der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) oder der Baselland Transport AG (BLT) die Strecke befahren. Die BVB wünschen sich einen Mischbetrieb mit grünen und gelben Tramfahrzeugen, die BLT hingegen möchte dieses Stück alleine befahren.

Parlament stärkt BLT den Rücken

Der Landrat diskutiert nun unter anderem eine Motion von SVP, CVP, EVP und FDP, die verlangt, dass der Kredit für die Verlegung der Geleise am Margarethenstich an die Bedingung geknüpft wird, dass das Stück künftig nur von der BLT befahren wird. Damit stärken die Baselbieter Parlamentarier der BLT den Rücken.

Auf der Strecke zwischen Bahnhof SBB bis Messe ist aus Sicht von Verkehrsbetrieben sehr lukrativ, denn diese Strecke wird von besonders vielen Leuten befahren. Der Margarethenstich ist 250 Meter lang und soll Teil dieser Strecke werden.

SP will Fusion prüfen

Eine andere Lösung im Tramstreit schweb den Sozialdemokraten in beiden Basel vor. In zwei Vorstössen im Landrat und Grossen Rat fordern sie, dass die Regierung eine Fusion der beiden Transportunternehmen BLT und BVB mindestens prüft.