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Trotz Einführungsklassen Das integrative Schulmodell steht nicht zur Debatte

Die freiwillige Schulsynode kämpft seit 4 Jahren für die Wiederzulassung von Einführungsklassen. Diese gab es früher. Diese richteten sich an Erstklässler, die sehr jung eingschult wurden und eigentlich noch zu unreif für den Schulbetrieb waren.

Bei der Einführung des integrativen Schuldmodells vor einigen Jahren - Behinderte, Lernschwache und schwer Erziehbare gehen dabei in die gleiche Klasse wie unbelastete Kinder - wurden die Einführungsklassen gestrichen. Eben mit dem Argument, man integriere nun alle Kinder.

Doch viele Lehrer waren damit nicht einverstanden. Das Erziehungsdepartement weicht nun von seiner restriktiven Haltung ab und lässt diese Einführungsklassen wieder zu.

Keine Abkehr vom integrativen Schulmodell

Dieter Baur, Chef Volksschule im Erziehungsdepartement: «Begeistert sind wir nicht. Das bedeutet aber nicht, dass wir nun beginnen, das integrative Schulmodell aufzulösen.»

Das fordert auch die freiwillige Schulsynode nicht. Ihr Präsident Jean-Michel Héritier sagt, die Einführungsklassen würden die Integration von unreifen Erstklässlern in den Schulbetrieb unterstützen.

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