Drohende Waldbrandgefahr Trotz trockener Wälder gilt an Ostern kein Grill-Verbot

Das Waldbrandrisiko sei laut Amt für Wald beider Basel zwar hoch, aber nicht so hoch, dass ein absolutes Feuerverbot nötig sei. Trotzdem rät das Amt zur Zurückhaltung im Umgang mit offenem Feuer. Zudem können die Gemeinden lokale Verbote erlassen.

Eine Familie sitzt an einer Grillstelle im Wald Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: An Ostern darf in den Wäldern der Region grilliert werden Keystone

Die Wälder und Wiesen im Raum Basel sind ausgetrocken, seit Tagen hat es in der Region nicht mehr geregnet. In Häfelfingen, Läufelfingen und Muttenz ist es in den letzten Tagen sogar zu kleineren Waldbränden gekommen.

Trotz dieses Risikos sieht das Amt für Wald beider Basel derzeit davon ab, ein absolutes Feuervebot auszurufen. «Aktuell gehen wir davon aus, dass bei sachgemässer Nutzung der offiziellen und fest installierten Feuerstellen kein übermässig hohes Waldbrandrisiko gibt», sagt Andreas Etter vom Amt für Wald beider Basel.

Etter betont allerdings, dass ein sorgfältiger und zurückhaltender Umgang mit Feuer im Wald «zwingend» sei. Grilleure sollten darauf achten, brennbares Material im Umfeld der Grillstellen zu entfernen, keine mobilen Grills zu verwenden, Funkenflug zu verhindern und beim Verlassen der Grillstelle Feuer und Glut vollständig zu löschen.

Von einem erhöhten Waldbrandrisiko betroffen seien insbesondere Orte mit langer, intensiver Sonneneinstrahlung. Die Gemeinden könnten für besonders gefährdete Gebiete ein lokales Feuerverbot erlassen. Diese seien zwingend einzuhalten.