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Gleiche Löhne fordert auch eine Charta, Aesch hat nicht unterschrieben.
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Umstrittener Entscheid Aesch unterschreibt Lohn-Charta nicht

Man lebe die Gleichstellung bereits, sagt die Gemeindepräsidentin. Die SP kritisiert den Entscheid als beschämend.

Bundesrat Alain Berset lancierte die Charta zur Lohngleichheit zwischen Mann und Frau vor drei Jahren. Kantone und Gemeinden sollen sie unterschreiben und damit bekräftigten, dass sie als Arbeitgeber Lohngleichheit einhalten und überprüfen.

Der Gemeinderat von Aesch hat entschieden, die Lohncharta nicht zu unterschreiben. «Wir leben die Lohngleichheit bereits, es gibt gemäss Reglement der Gemeinde keinerlei Unterschiede», sagt Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger. Deshalb sei es unnötig, dass Aesch die Lohn-Charta unterschreibe.

SP-Landrat Jan Kirchmayr aus Aesch sagt, die Statistiken würden zeigen, dass auch im öffentlichen Sektor Lohnunterschiede existierten. Aesch negiere dies mit dem Entscheid nicht zu unterschreiben und das sei peinlich und beschämend.

Die Lohn-Charta des Bundes unterschrieben haben die Kantone Basel-Stadt und Baselland, sowie fünf Baselbieter Gemeinden: Reinach, Arlesheim, Münchenstein, Liestal und Binningen.

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