Uni Basel eröffnet ein Standbein im Kanton Baselland

Neu ist das Departement für Biomedical Engineering der Universität Basel in Allschwil zuhause. Das Departement beschäftigt über 60 Mitarbeitende in zehn verschiedenen Forschungsgruppen.

Aussenansicht des neuen Gebäudes in Allschwil. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Seit Montag ist die Universität Basel mit einer neuen Abteilung im Bachgraben Allschwil daheim. zVg

Das Departement, das letztes Jahr gegründet wurde, ist interdisziplinär: Es arbeiten Mediziner, Natur- und Geisteswissenschaftler sowie Ingenieure. Neben der Grundlagenforschung im Bereich der Biomedizin gibt es auch die angewandte Forschung. Und das bedeutet: Was in der Theorie erforscht wird, wird in der Praxis geprüft.

Nun ist das Departement mit seinen rund 60 Mitarbeitenden aufs Land gezogen, genauer nach Allschwil. Dort im Schweizer Innovationspark hat es ein neues Zuhause gefunden, gut eingebettet zwischen Pharmafirmen wie Actelion. Dieser Standort sei nicht nur Zufall, sagt die Rektorin der Universität Basel. Die Nähe zu anderen Life-Science-Unternehmen fördere die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Der Kanton Baselland habe als Trägerkanton in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass sich die Universität Basel an der Weltspitze behaupten könne, sagte die neue Uni-Rektorin Andrea Schenker-Wicki bei der Eröffnung. Die Ansiedlung des Departements in Allschwil sei ein wichtiger Schritt für die bikantonale Trägerschaft der Uni Basel.

Das Departement arbeitet mit dem Universitätsspital Basel und dem Universitäts-Kinderspital beider Basel zusammen. Damit wird bezweckt, Innovationen aus der Grundlagenforschung rasch an die Patienten weiterzugeben. Die Universität Basel wird finanziell von beiden Basel getragen. Beide Kantone bezahlen jährlich zwischen 160 und 170 Millionen Franken an die Hochschule.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)