Unruhige Silvesternacht

Mehrere zehntausend Personen verfolgten am Rheinufer das traditionelle Feuerwerk. Nebst den farbigen Bildern im Himmel gab es jedoch auch weniger schöne Szenen. Betrunkene, Lärm und Schlägereien hielten die Blaulichtorganisationen auf Trab. Und im Kleinbasel gab es eine unbewilligte Demonstration.

Feuerwerk über Basel Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Mehrere zehntausend Personen beobachteten zum Jahreswechsel das Feuerwerk am Rhein. Juri Weiss

Während der Himmel über Basel in verschiedenen Farben aufleuchtete, waren die Blaulicht-Organisationen mit weniger schönen Bildern konfrontiert. Betrunkene, Lärm, Streitereien und Schlägereien hielten sie auf Trab. Auf den Basler Strassen waren die diversen Polizei-Patrouillen zu Fuss und im Auto pausenlos im Einsatz.

Auf der Einsatzzentrale der Polizei gingen zwischen dem frühen Silvesterabend und dem Neujahrsmorgen 130 Notrufe ein. Diese lösten über 60 Polizeieinsätze im Rahmen der Silvesterfeier aus. Die Sanität rückte zu 48 Notfalleinsätzen rund um die Silvesterfeier aus.

«Es war keine normale Silvesternacht», so Peter Gill von der Staatsanwaltschaft. Letztes Jahr gab es nur einen einzigen Vorfall. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft stechen dieses Jahr insbesondere zwei Ereignisse hervor. Ein Mann wurde durch Fusstritte schwer verletzt und bei der Heuwaage musste ein ganzer Club wegen einer Art Tränengas evakuiert werden.

Unbewilligte Demonstration

Kurz nach 22 Uhr formierte sich zudem ein unbewilligter Demonstrationszug bei der Kaserne. Rund 50 Personen zogen über den Claraplatz zum Hirscheneck. Auf der Demonstrationsroute wurden Knallpetarden gezündet, der öffentliche Verkehr behindert und diverse Sprayereien angebracht, «unter anderem auch an die Aussenwände der Clarakirche», so Polizeisprecher Andreas Knuchel. Beim Hirscheneck löste sich die Kundgebung anschliessend auf.