Umstritten Urs Fischer steht beim FC Basel unter Druck

Die Diskussionen um den FCB-Trainer haben auch in der Winterpause nicht aufgehört. Der Grund: Urs Fischer wird von den Medien kritisiert für die mässigen internationalen Auftritte seines Teams. Zudem läuft sein Vertrag im Sommer aus - das sorgt für Spekulationen über seine Zukunft.

FCB-Trainer Urs Fischer mit Mütze und Winterjacke. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Urs Fischer muss sich in den kommenden Wochen warm anziehen. Keystone

Ist Urs Fischer der richtige Trainer für den FC Basel? Diese Diskussionen dürften so lange weitergehen, bis fest steht, ob der Vertrag mit ihm verlängert wird. Einen Vorgeschmack auf das, was den FCB-Trainer erwartet, erhielt er in den vergangenen Tagen. Da gab es unvorteilhafte Schlagzeilen. Der «Blick» bezeichnete Fischer als «beleidigte Leberwurst», weil sich Fischer in Interviews über fehlende Wertschätzung in den Medien beklagte.

An der Medienkonferenz vor dem Rückrundenstart wollte Sportdirektor Georg Heitz die Kritik am Trainer nicht kommentieren. Er sagte lediglich, dass FCB-Trainer stets besonders kritisch beäugt würden. FCB-Präsident Bernhard Heusler fand, er störe sich daran, dass sich die Kritik auf eine Person fokussiere.

Den Trainer lässt die Kritik nicht kalt

Urs Fischer selber liess durchblicken, dass ihn die Kritik nicht kaltlässt. Zum Beispiel stört ihn der Vorwurf, dass sich unter seiner Ägide kaum ein Spieler verbessert habe. «Ich finde zum Beispiel, dass sich unser Innenverteidiger Eder Balanta sehr wohl weiterentwickelt hat.»

Ob Urs Fischers Vertrag verlängert wird oder nicht, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Ein guter Start in die Rückrunde würde die Verhandlungsposition des FCB-Trainers zweifellos verbessern.