Versicherung will Schaden am Skilift Oltingen nicht übernehmen

Dem Skilift Oltingen droht das Ende, denn es fehlt das Geld um den Lift zu flicken. Im Sommer hatte ein Forstarbeiter mit einer Maschine den Lift beschädigt. Dessen Versicherung will aber nicht die komplette Reparatur übernehmen.

Die Reparaturkosten für das kaputte Seil betragen rund 42'000 Franken, berichtet die Zeitung «Volksstimme». Für die Betreiber des Skilifts, die Skiriege Oltingen, eine unlösbare Aufgabe. «Diesen Betrag können wir unmöglich selber bezahlen», sagt Tobias Gysin, Präsident der Skiriege, und ergänzt: «Wir wollen diesen Betrag auch nicht bezahlen, denn dafür muss die Versicherung des Unfallverursachers aufkommen.»

Und verursacht hat den Schaden ein Forstarbeiter mit einem Kran. Dessen Versicherung wolle die Kosten aber nicht übernehmen, da der Skilift bereits 30 Jahre auf dem Buckel habe und damit abgeschrieben sei. «Man hat uns vorgeschlagen, 15'000 Franken zu übernehmen», sagt Gysin. Doch dieses Angebot würde nicht weiterhelfen. Die Restkosten seien für die Skiriege immer noch zu hoch.

Zukunft des Lifts steht auf dem Spiel

Man sei momentan in Verhandlungen mit der Versicherung, sagt Gysin. Sollten diese allerdings scheitern, sei die Zukunft des Skilifts ungewiss. «Das wäre möglicherweise das Ende des Skilifts in Oltingen», sagt Gysin. Man könne höchstens noch nach einer Lösung mit Sponsoren suchen.