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Basel Baselland Viel Skepsis am Stadtgespräch zur «Verdichtung nach Innen»

Soll sogenannt verdichtet gebaut werden oder müssen eben doch Grünflächen geopfert werden? Nach dem negativen Ausgang der Abstimmung über die Stadtrand-Entwicklung in Basel-Stadt stellt sich diese Frage. Ihr ging auch die neueste Ausgabe des Stadtgesprächs im Hotel Trois Rois nach.

Spätestens seit der Abstimmung über die Stadtrand-Entwicklung Ende September in Basel-Stadt stellt sich die Frage, wie im Stadtkanton mehr Wohnraum entstehen kann. Dieser Frage ging das aktuelle Stadtgespräch, gemeinsam veranstaltet vom Regionaljournal Basel mit der Volkshochschule beider Basel, nach.

Grüne Grossrätin in der Pflicht

Unter der Leitung von Redaktorin Claudia Kenan war nicht zuletzt Grossrätin Mirjam Ballmer (Grüne) gefragt: als Abstimmungsgewinnerin stand sie sozusagen in der Pflicht, zu sagen, wie denn mehr Wohnraum entstehen könnte.

Ihr Votum für verdichtetes Bauen fand dabei nicht nur Zustimmung: sowohl Michel Molinari, Präsident des Verbandes der Immobilienwirtschaft beider Basel als auch der Architekt Roger Diener betonten die Grenzen des verdichteten Bauens. «Das ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein» liess sich beispielsweise Roger Diener vernehmen. Und: «Sie können nicht überall einfach zwei bis drei Stöcke dazu bauen.» Man werde nicht darum herumkommen, trotz allem auch Grünflächen zu verbauen.

Hier zeigte sich Mirjam Ballmer denn auch offen, bei der Stadtrandentwicklung Ost nochmals über die Bücher zu gehen: «Allerdings müssen die ökologischen Werte genau angeschaut werden und auch die soziale Durchmischung muss stimmen.» Es gibt also weiter Diskussionsbedarf - nicht nur beim Stadtgespräch.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von U. Müller, Bern
    Warum um Gottes Willen immer noch mehr Wohnraum?! Hat man den Minderwertigkeitskomplex oder den Grössenwahn? WEDER immer mehr Stockwerke NOCH immer mehr Grünfläche verbauen, wird künftig noch gehen. Mit Wohnungen allein ist es dann nämlich längst nicht getan. Irgendwann ist auch mal Schluss! Die Kapazitäten lassen sich nämlich nicht ewig überschreiten. Oder hat jemand eine 2. Erde im Kofferraum? Langsam aber sicher frage ich mich tatsächlich..
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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Wenn selbst von der Stadt selber verwaltete und im Ghetto gebaute Wohnungen 1700.- und mehr kosten, wer soll denn das noch bezahlen? Die stehen dann leer und werden subventioniert an Ausländer (die ja anscheinend lieber und netter als die eigenen Bevölkerung sein soll) vergeben. Das Wohnungs und Ghettoisierungs Problem wird dadurch wohl kaum gelöst, aber wem sag ich das? Genau diese Vögte wohnen selber ja am Hügel oder auf dem Land in ihren Villen! Das Fussvolk soll doch schauen wo es bleibt..
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Wie soll Basler Wohnungsnot denn nun angegangen werden? ??????? Ecopop JA !!!!!!!! Wird zwar etwas dauern, aber letztendlich auch greifen, die Rettungsmassnahme des Schweizervolkes gegen ausufernde Wirtschaftswachstums-Glaeubigkeit! Und die Mietpreise werden auch noch fallen.. wartet es ab! Und der Nachbar hat wieder einen Job..
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