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Am Basler Rheinufer entsteht ein Hochhaus-Cluster.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 22.11.2019.
abspielen. Laufzeit 03:20 Minuten.
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Vision Roche plant in Basel drei weitere Hochhäuser

Der Pharmakonzern will die Büro- und Laborgebäude am Rhein abbrechen und denkt über drei weitere Hochhäuser nach.

Der Basler Pharmakonzern Roche plant - nach dem Bau der zwei grossen Türme Bau 1 und Bau 2 - weitere Neubauten. Und zwar an Stelle der alten Laborgebäude an der Solitudepromenade am Rhein. Diese stehen ab 2024 leer, weil die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins neue Forschungs- und Entwicklungszentrum im Norden des Areals umziehen. Die alten Laborgebäude sollen deshalb abgerissen werden.

Schwarz-weisse Roche-Gebäude am Rhein
Legende: Die Forschungsgebäude am Rhein sollen abgerissen werden. SRF

Aber auch das Hochhaus Bau 52, das aus der Hand des Architekten Roland Rohn stammt, soll zurückgebaut werden. Das Gebäude war eines der ersten Hochhäuser der Stadt Basel und ein Wahrzeichen von Roche.

Hochhaus von oben.
Legende: Das Hochhaus des Architekten Roland Rohn. SRF/Georg Halter

Das einzige historische Gebäude, das auf dem Südareal - also zwischen Grenzacherstrasse und Rhein - stehen bleibt, ist das Verwaltungsgebäude des Architekten Otto Rudolf Salvisberg aus den 1930er-Jahren.

Schmaler Weg am Rheinufer.
Legende: Die schmale Solitude-Promenade soll verbreitert werden. SRF

Nach dem Abbruch soll auf dem Gelände ein Park entstehen, der öffentlich zugänglich ist. Jedenfalls tagsüber. Und auch die Solitude-Promenade soll aufgewertet und vor allem verbreitert werden.

So soll der Park künftig aussehen.
Legende: So soll der Solitude-Park künftig aussehen. zVg

Noch nicht fix geplant, aber im Bebauungsplan vorgesehen sind vier Bürogebäude in diesem Park. Drei davon Hochhäuser mit einer maximalen Höhe von 130 Metern. Diese Pläne hat der Konzern zusammen mit dem Architekturbüro Herzog & de Meuron erarbeitet.

So sieht das Roche-Areal in Zukunft aus - von der Wettsteinbrücke aus.
Legende: So sieht das Roche-Areal in Zukunft aus - von der Wettsteinbrücke aus. zVg

Wie viel Roche zusätzlich zu den bereits bekannten 3 Milliarden Franken investieren müsste, wenn die neuen Pläne realisiert würden, wollte Roche heute nicht sagen. Die Kosten des Abbruchs der bestehenden Gebäude beziffert Roche auf 100 Millionen.

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Interview mit Roche-Standortleiter Jürg Erismann
02:21 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 22.11.2019.
abspielen. Laufzeit 02:21 Minuten.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Der Roche ergeht es wie mit den Flughäfen: Anfang letzten Jahrhunderts noch sozusagen auf der leeren Wiese erbaut, stehen die Anlagen heute mitten im zugebauten Gelände und alle dort meckern über die Immissionen.
  • Kommentar von Ruedi Hammer  (Ruedi Hammer)
    Damit die Bevölkerung auch jeden Tag den steinernen Beweis sieht, welche phantastische Gewinne mit tarifierten Preisen erzielt werden können!
    1. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Damit die Bevölkerung auch jeden Tag den steinernen Beweis sieht, woher die Finanzen stammen mit denen die Stadt ihre Subventionen verteilen kann...
  • Kommentar von Eva Waser  (Cat)
    @blättler. Ja, mir auch, sie werden einfach vor vollendete Tatsachen gestellt,
    u.a. sie könnten ja wegziehen, wenn es ihnennicht passt. Genau wie die gesamte Bevölkerung des Dreilandes, die diese Klötze täglich ansehen müssen. Der Begriff Machtdemonstration lässt sich da nicht verdrängen. Was geschieht wohl, wenn Roche mal einbricht?