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Vorstösse im Grossen Rat Basler LDP präsentiert eigene Strategie für Wohnen und Arbeiten

Die Basler Liberalen verlangen von der Regierung eine «Gesamtschau» über alle grossen Areale, die in den nächsten Jahren neu bebaut werden sollen.

Das soll Investoren, dem Gewerbe und Wirtschaft Perspektiven aufzeigen, wo die Stadt für sie mögliche Areale vorsieht. Bis jetzt gebe es nur einen Richtplan. Der zeige aber nicht auf, wo in Zukunft gewohnt oder gearbeitet werden soll, sondern zeige lediglich den Ist-Zustand auf, hiess es an einer Medienkonferenz der LDP am Freitagmorgen.

Die Liberalen regen zudem an, die Planung für Wohn- und Arbeitsgebiete gemeinsam mit dem Kanton Baselland an die Hand zu nehmen. Heute würde das Denken an der Kantonsgrenze aufhören. Damit würden aber Chancen verpasst.

«Basel-Stadt ist klein und Baselland hat auch Interesse an Wirtschaftsflächen. Zusammen könnten wir einen guten Mix machen», sagt LDP-Präsidentin Patricia von Falkenstein.

Quellensteuer für Baselbieter

Sie verlangen zudem, dass über eine Besteuerung nach dem Grenzgängermodell nachgedacht wird. Grenzgängern werden von den Kantonen, in denen sie arbeiten, ein paar Prozente an Steuern abgezogen, die sie in ihrem Wohnland dann nicht mehr zahlen müssten.

Über ein solches Modell könnte man auch in der Nordwestschweiz nachdenken, das auch inländische Pendler erfasse, findet die LDP.

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