Wälder sind trocken, Pflanzen überleben aber dank Frost

Die Trockenheit macht sich in den Wäldern bemerkbar. Das herumliegende Laub ist dürr und leicht entflammbar. Deshalb dürfen die Feuerstellen im Wald nicht genutzt werden. Die Pflanzen leiden jedoch nicht unter der Trockenheit, der Frost versorgt sie mit Feuchtigkeit.

Frost im Wald Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Frost versorgt die Pflanzen mit ausreichend Feuchtigkeit. Keystone

  • In den beiden Basel ist die Gefahr von Bränden mit Stufe 3 relativ hoch.
  • Auf ein komplettes Verbot wird, anders als beispielsweise im Tessin, jedoch verzichtet.
  • In den beiden Basel muss beim Abbrennen von Feuerwerken ein Abstand von mindestens 200 Metern eingehalten werden. Zudem sollte im Wald und an Waldrändern kein Feuer entfacht werden – auch an festen Feuerstellen und mitgebrachten Grills nicht.

«Die oberste Schicht, insbesondere das Laub, ist sehr trocken und kann leicht Feuer fangen», erklärt Emanuel Trueb, Leiter der Basler Stadtgärtnerei.

Für die Pflanzen selbst sei die Trockenheit kein Problem. «Die jetzige Situation ist noch nicht problematisch. Die tiefen Temperaturen binden die Feuchtigkeit, die noch im Boden vorhanden ist.» Langfristige Schäden sind also keine zu erwarten.