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Drei Frauen und drei unterschiedliche Vorstellungen für Basel
abspielen. Laufzeit 17:26 Minuten.
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Wahlpodium Drei Frauen mit vielen Ideen für Basel

Wer wird am 20. Oktober neue Regierungsrätin? Die Kandidatinnen Tanja Soland (SP), Nadine Gautschi (FDP) und Katja Christ (GLP) trafen beim Podiumsgespräch des Regionaljournals aufeinander.

Drei Frauen wollen den Sitz der abtretenden Basler SP-Regierungsrätin Eva Herzog erben. Genau einen Monat vor der Wahl am 20. Oktober stellten sich die drei Kandidatinnen an einem «Talk am Mittag» im neuen SRF-Studio im Meret Oppenheim-Hochhaus (MOH) den Fragen von SRF-Redaktor Patrick Künzle.

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Das Podium im Video
Aus News-Clip vom 20.09.2019.
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Dabei wurde klar: Die drei Frauen haben unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie sich der Kanton Basel-Stadt in den kommenden Jahren entwickeln soll. Das wird schon bei der Einstiegsfrage in den Talk klar. Diese lautet: Was würden Sie ändern, wenn Sie einen Tag lang Königin von Basel sein könnten?

Nadine Gautschi sagt: Sie würde die Monarchie abschaffen und einen Kaffee trinken im Café Schiesser. Katja Christ skizziert ihre Vision einer Innenstadt mit vielen Grünflächen und Platz für die Leute zum Flanieren. Tanja Soland würde dafür sorgen, dass niemand mehr als 10 Prozent seines Einkommens für Krankenkassenprämien ausgeben muss.

Differenzen werden auch klar, wenn darüber diskutiert wird, ob die Regierung künftig weiterhin von Rot-Grün dominiert werden soll oder ob die Bürgerlichen die Wende schaffen sollen. FDP-Frau Nadine Gautschi hofft auf eine solche Wende. Sie sagt, die Leute in der Stadt würden leiden unter zu viel Bürokratie. Es sei kompliziert, Baubewilligungen für minime Eingriffe am eigenen Haus zu erhalten. SP-Frau Tanja Soland dagegen sagt, dies stimme gar nicht. Sie bringt als Beispiel das Wirtepatent. Dessen Abschaffung, die ein Abbau von Bürokratie darstelle, hätten ausgerechnet die Bürgerlichen bekämpft.

GLP-Kandidatin Katja Christ dagegen betont ihre Position zwischen den politischen Blöcken. Ihr seien viele Diskussionen zwischen Rot-Grün und den Bürgerlichen zu ideologisch. Mit ihr in der Regierung hätte auch die Mitte dort ihren Platz, die bei Verkehrsfragen meistens mit den Linken, bei Finanzfragen dagegen mit den Bürgerlichen stimmt

Unterschiede werden auch beim Thema Verkehrspolitik deutlich. Tanja Soland und Katja Christ unterstützen das Vorhaben einer Mehrheit des Basler Grossen Rates: Bis 2050 sollen in Basel keine Diesel- oder Benzinautos mehr fahren. Nadine Gautschi dagegen hält nichts von solchen Zielsetzungen. Sie plädiert dafür, unterirdische Autobahnen zu bauen, um die Stadt vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Christ und Soland dagegen sprechen sich gegen neue Strassen aus.

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