Was für Davos das WEF, ist für Basel das BEF

Im Gegensatz zum WEF will das «Basel Economic Forum» in der Region akute Themen und Probleme beleuchten. Die erste Ausgabe steht unter dem Titel «Fachkräftebedarf und Fachkräftemangel».

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Bildlegende: Der hoch spezialisierten Wirtschaft in der Region Basel droht ein Fachkräftemangel. Keystone

Organisiert wird das BEF von Metrobasel. Im Gegensatz zum WEF, das international ausgerichtet sei, wolle das BEF die brennenden Wirtschaftsthemen auf die Region herunterbrechen, sagt Metrobasel-Direktorin Regula Ruetz.

Für die erste Austragung des BEF am Montag hat Metrobasel das Thema Fachkräftemangel ausgewählt.

«In 10, 20 Jahren scheiden mehr Menschen aus dem Arbeitsprozess aus, als neue hineinkommen. Das ist für die global tätigen Unternehmen in der trinationalen Region Basel ein grosses Problem», so Regula Ruetz. Wo und wie finden die Unternehmen, die Fachkräfte, die sie brauchen - über diese Fragen wolle das BEF diskutieren.

Für besondere Aktualität des Themas sorgen dabei die Masseneinwanderungsinitiative, die vom Schweizer Volk im Februar angenommen wurde, und die noch radikalere Ecopop-Initiative, über die am 30. November abgestimmt wird.

(Regionaljournal Basel, 06:32 Uhr)