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Wegen Rentenkürzung Baselbieter Lehrerverein sammelt letzte Stimmen für den Streik

Die Abstimmung über einen Streik läuft. 80 Prozent der Vereinsmitglieder müssen zustimmen.

Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland bekommt in diesen Tagen mehr Post als gewöhnlich: Die letzten Stimmcouverts für die Streik-Abstimmung liegen im Briefkasten. «Es ist schon ein grosser Anteil zurückgekommen», sagt Michael Weiss, Geschäftsführer des Vereins. Mindestens 80 Prozent der Vereinsmitglieder müssen zustimmen, dass der Streik umgesetzt wird.

Hintergrund dieser Abstimmung beim Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland sind Rentenkürzungen, die der Landrat beschlossen hat. Bis zu sieben Prozent weniger Rente sollen demnach die Baselbieter Staatsangestellten erhalten. Abfederungsmassnahmen lehnte der Landrat ab. «Dieser Entscheid hat das Fass zum Überlaufen gebracht», sagt Weiss. In den vergangen Jahren sei schon zu oft beim Staatspersonal gespart worden.

Auch die Gewerkschaft vpod stimmt derzeit über einen Streik ab. Hier müssen zwei Drittel der Mitglieder einem Streik zustimmen. Die Frage, ob der vpod auch ohne den Lehrerinnen- und Lehrerverband streiken würde, möchte beim vpod dezeit aber niemand beantworten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von beat glauner (glaset)
    Das wäre wohl das Letzte, wenn ausgerechnet die Lehrer streiken! Erst dürfen die Steuerzahler die Pensionskassen der Staatsdiener mit Steuergeldern mehrfach quersubventionieren und wenn dann eine Rentenkürzung ansteht, mit Streik drohen! Ich finde das gelinde gesagt eine Ohrfeige an die aber Tausenden Schweizer, die auch mit Rentenkürzungen der Pensionskassen klar kommen müssen und keine Möglichkeit haben, zu streiken oder das Geld beim Steuerzahler einzufordern. Liebe Lehrer so nicht.
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