Wenig Begeisterung für Baselbieter Wirtschaftsförderung

Der Kanton Baselland braucht einen Effort in der Wirtschaftsförderung, um alte Fehler zu korrigieren. Dies meinen Politiker von links und rechts.

Der Schriftzug Baselland zusammen mit der Ergänzung "Inspiration for Business" Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die BL Wirtschaftsoffensive hat ein eigenes Logo zvg

Die Baselbieter Regierung in der alten Besetzung habe die Wirtschaftsförderung schlicht verschlafen. Dies meinen Politiker der SP wie auch der SVP. Es gelte diese Fehler wieder gutzumachen, betont zum Beispiel Daniel Münger, SP-Landrat und Mitglied der Volkswirtschaftskommission, gegenüber dem «Regionaljournal» von Radio SRF.

Auch Oskar Kämpfer, Landrat und Präsident der Baselbieter SVP, ist überzeugt, der Effort sei jetzt zum Start der Wirtschaftsoffensive nötig. Doch er zweifelt daran, dass der Elan bestehen bleibt. Seiner Meinung nach ist die Struktur zu schwerfällig, die Leitung der Wirtschaftsoffensive gehöre in eine Direktion statt in drei verschiedene, nämlich in die des neuen SVP-Wirtschaftsdirektors Thomas Weber.

Ganz anders sieht das Christoph Buser, FDP-Landrat und der Direktor der Wirtschaftskammer BL. Die Wirtschaftsoffensive gehöre nicht in eine einzige Direktion, weil verschiedene Direktionen involviert seien. Der neue Wirtschaftsdirektor Thomas Weber gehöre zwar in den Ausschuss, könne diesen auch präsidieren, mehr aber nicht.

Die Wirtschaftsoffensive wird zur Zeit von einem siebenköpfigen Ausschuss geleitet, darin sitzen die Regierungsmitglieder Sabine Pegoraro, Isaac Reber und neu auch Thomas Weber. Diese Struktur will die Regierung jedoch in den nächsten Wochen noch überdenken.