Weniger deutsche Arbeitnehmer in Basel-Stadt

Die Zahl der deutschen Arbeitssuchenden in Basel-Stadt nimmt seit knapp zwei Jahren wieder leicht ab - allerdings auf sehr hohem Niveau. Noch immer kommt fast die Hälfte aller ausländischer Arbeitnehmer in Basel aus Deutschland.

Der Rundbau des Arbeitsamtes in Basel an der Utengasse. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Beim Basler Arbeitsamt werden die Deutschen Arbeitnehmenden wieder seltener. Juri Weiss

Seit zehn Jahren gilt in der Schweiz die Personenfreizügkeit - benutzt haben die vor allem deutsche Arbeitnehmerinnen und - nehmer. In Basel-Stadt waren vor einigen Jahren sogar die Mehrzahl aller Arbeitnehmer Deutsche. Seit 2011 verändert sich das nun allerdings wieder - vor allem, so sagt der Chef des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA), Hansjürg Dolder, weil in Deutschland die Zahl der Arbeitslosen rückläufig ist. Im Gegensatz zu vielen anderen EU-Ländern, aus denen Arbeitskräfte in die Schweiz und damit auch nach Basel drängen.

Auch aus den neuen EU-Staaten im Osten sei der Zustrom in die Schweiz und auch nach Basel gross, sagt Hansjürg Dolder. Dass weniger Deutsche kämen, weil sie sich hier nicht willkommen geheissen fühlen würden, das stellt der AWA-Chef deutlich in Abrede: «Das sind auch nicht die Erfahrungen, die ich in meinem persönlichen Umfeld mache.» Ausserdem: «Die Statistik zeigt, dass die Deutschen, die hier sind, auch überwiegend einige Zeit hier bleiben.» Basel-Stadt als Arbeitsmarkt zu verkaufen, das ist auch die Aufgabe des Eures-Beraters Beat Britt - seine Stelle wird von den beiden Basel und dem Kanton Jura gemeinsam finanziert.