Wenn Kinder politisieren: In Basel können Kinder mitreden

Das Kinderbüro Basel will Kinder zum Mitmachen bewegen. In zahlreichen Projekten lässt es Kinder ihre Umgebung mitgestalten. Ziel ist, dass sich Kinder in die Gesellschaft einbringen. Diese Projekte werden nun in einem «Polit-Baukasten» zusammengefasst.

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Bildlegende: Basler Kinderbüro will Kinder zum Mitreden animieren. Keystone

Viele der Projekte des Kinderbüros Basel wirken bis heute nachhaltig. So gehen einzelne Spielstrassen in Riehen auf ein Projekt mit Kindern zurück. Auch der Einbau von Kästen in den Basler Schulhäusern haben die Kinder einst eingefordert.

In einem weiteren Projekt haben sich Kinder mit Littering auseinandergesetzt und ein Strassentheater zum Thema einstudiert. Dieses wurde bereits wiederholt aufgeführt und soll bald auch von Schulen aufgenommen werden. Eine weitere Gruppe von Kindern und Jugendlichen nimmt sich der Frage an, ob an schön gestalteten Orten weniger Abfall liegen bleibt.

Bei all diesen Projekten wenden sich die Kinder an Fachleute und auch an Politikerinnen und Politiker. So wollen sich in Zukunft Grossrats-Mitglieder aus allen Fraktionen regelmässig mit Kindern treffen, um so deren Ideen aufzunehmen. «Kinder sind gute Sensoren und können die Fachleute bei ihrer Planung optimal unterstützen», sagt Cornelia Herrmann vom Kinderbüro Basel.

Nun will das Kinderbüro alle seine Projekte und weitere Ideen in einem sogenannten «Polit-Baukasten» zusammenfassen. So könne das Büro besser koordinieren und Lücken erkennen.

(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)