Werner Schmid: Ein Leben für Sm'Aesch Pfeffingen

Ohne Werner Schmid wäre Sm'Aesch Pfeffingen nicht das, was es heute ist. Als Mäzen, Sponsor, Arbeitgeber und "Mädchen für Alles" setzt er sich für das Wohl aller im Verein ein. Das grosse Engagement birgt allerdings auch Gefahren. Die Abhängigkeit von einer Person ist gross.

Werner Schmid sitzt auf einem Stuhl. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Werner Schmid, Sponsor und Mäzen von Sm'Aesch Pfeffingen in seinem Büro. SRF

Dies weiss Werner Schmid auch. Aus diesem Grunde hat er eine GmbH ins Leben gerufen, die für die Finanzierung der ersten Mannschaft und die Jugendakademie verantwortlich werden soll. Entscheidungsberechtigt in der GmbH sind Werner Schmid und Matthias Preiswerk. Matthias Preiswerk hat bis vor ein paar Monaten den EHC Basel stark finanziert.

Kooperation mit Volero Zürich

Auf sportlicher Ebene strebt Werner Schmid eine enge Zusammenarbeit mit Voléro Zürich an. Hauptausgabepunkt bei Sm'Aesch Pfeffingen seien immer die ausländischen Spielerinnen. Das Scouting von Volero sei professioneller als jenes der Birstalerinnen, sagt Werner Schmid gegenüber dem «Regionaljournal Basel von Radio SRF».

Werner Schmid gibt zu bedenken, dass er sich als Präsident zurückziehen möchte. Dies heisse aber nicht, dass er auch sein Engagement für die erste Mannschaft und die Jugendakademie beenden möchte. Sm'Aesch Pfeffingen hat 16 Mannschaft in verschiedenen Alterskategorien.

Sport als Prävention

Auf die Frage nach den Gründen für sein grosses Sportengagement im Sport weist Werner Schmid auf seine Jugend hin. «Ich hatte es nicht leicht in der Familie. Mein Glück suchte ich ausserhalb der eigenen vier Wände - für Junge eine gefährliche Zeit.» Gelänge es, mit seinem Engagemnt Jungen eine Alternative zum Absturz zu bieten, dann sei viel gewonnen.

Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr