Abstieg in Nati B Wie geht es weiter mit dem Spitzen-Handball in Basel?

Der RTV Basel strebt nach dem Abstieg in die Nationalliga B einen raschen Wiederaufstieg an. Schon einen Tag nach dem Abstieg haben sie einen neuen Trainer engagiert. Ob sich der Aufstieg aber tatsächlich so schnell realisieren lässt, muss sich erst noch zeigen.

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Bildlegende: Kein Glück im Spiel der letzten Chance: Der RTV in Schwarz SRF

Nach dem Abstieg der RTV-Handballer zeigen sich einige ehemalige Handballer über diese Entwicklung enttäuscht. Zum Beispiel der ehemalige Basler Sportminister und Handballer Christoph Eymann. Er sieht aber auch einen grösseren Zusammenhang für den Niedergang des Handballs in Basel: «Auch in unseren Schulen wird immer weniger Handball gespielt.»

Keine Sogwirkung

Und der ehemalige Handball-Internationale und alt Nationalrat Markus Lehmann macht auch die Schweizer Nationalmannschaft mitverantwortlich: «Die war mal A-klassig und verliert ja heute alle entscheidenden Spiele.» Das aber habe keine Sogwirkung, so Lehmann. Gerade im Raum Basel nicht, wo der Fussball ohnehin schon eine dominierende Stellung habe.

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Bildlegende: Bereits 2013 musste der RTV Basel in die Nati B absteigen. SRF/hrs

Eine Möglichkeit für einen Wiederaufstieg sehen die Experten in der Nachwuchs-Förderung. Der Nationalliga B-Club Birsfelden betreibe die schon gezielt, sagt Peter Howald, Leiter des Basler Sportamts: «Da versuchen wir mitzuwirken, damit eine Zusammenarbeit möglich wird.»

Doch konkret strebt der RTV Basel den sofortigen Wiederanstieg an. Und dies mit einem neuen Trainer. Samir Sarac heisst der Nachfolger von Silvio Wernle.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)