Wittinsburg war Austragungsort der 31. Seifenkisten-EM

Das Seifenkistenrennen in Wittinsburg ist ein Traditionsanlass. Die Ausgabe 2013 war jedoch ein paar Nummern grösser als in anderen Jahren. Wittinsburg war Austragungsort der Europameisterschaft. Das bedeutete ein grosser Aufwand für die kleine Gemeinde.

Seifenkiste während des Rennens in Wittinsburg. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Seifenkistenrennfahrer in Aktion. ZVG

Zusätzlich zur Organisation und zum Aufbau des Rennens wie in anderen Jahren, musste in Wittinsburg beispielsweise ein Camping eingerichtet werden, erklärt Niklaus Lang vom Organisationskomitee. Man musste auch die Strecke so einrichten, dass sie EM-würdig sei, sagt Lang gegenüber dem Regionaljournal Basel. Und an einer EM müssen alle Seifenkisten vor Ort nochmals überprüft werden. Auch das müsse bewerkstelligt werden.

Mehr Sicherheit

In Wittinsburg war die Sicherheit auch darum ein grosses Thema, weil im 2012 ein schwerer Unfall das Rennen überschattet hatte. Die Strecke sei besser gesichert worden, sagt Niklaus Lang. Aber, fügt er an, ein gewisses Sicherheitsrisiko müsse man akzeptieren bei einem Seifenkistenrennen.

Der Anlass sei jedoch sehr gelungen, betont Lang, «es war sensationell». Alles habe gepasst. Insgesamt nahmen 240 Fahrerinnen und Fahrer teil. Die Rennstrecke von 1840 Meter wurde von Nationalratspräsidentin Maya Graf eingeweiht. 140 Helferinnen und Helfer waren an der EM beteiligt.