Martin Frey: «Basel ist für unsere Firma der ideale Standort»

Der Baselbieter ist Europa-Chef der Fossil Group, eines der weltweit grössten Uhren- und Schmuckunternehmen. Fossil investiert kräftig in den Standort Basel und baut sich einen neuen Hauptsitz. Die Nähe zur Uhren- und Schmuckmesse Baselworld erweist sich für Fossil dabei als ideal.

Martin Frey ist Europa-Chef des Uhren- und Modeunternehmens Fossil. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Martin Frey ist Europa-Chef des Uhren- und Modeunternehmens Fossil. SRF

Diese Woche ist Basel wieder der Nabel der Uhren- und Schmuckbranche. Die Baselworld bringt die gesamte Branche in die Nordwestschweiz. Ein grosses Unternehmen ist dagegen das ganze Jahr über in Basel: Die Fossil Group, der weltweit viertgrösste Uhrenhersteller hat hier seinen Europa-Hauptsitz.

Fossil boomt

Vor zehn Jahren begann Fossil in Basel mit 30 Mitarbeitern, heute sind es bereits über 200. Der Baselbieter Martin Frey ist Europa-Chef von Fossil. Im Wochengast-Interview im «Regionaljournal Basel» von Radio SRF sagt er: «Die Uhren- und Schmuckmesse war einer der Gründe, warum Fossil überhaupt erst nach Basel gekommen ist.» Sein Unternehmen hat die räumliche Nähe zur Messe gesucht - und sich deshalb im Kleinbasel angesiedelt. Der Vorteil: Während der Uhren- und Schmuckmesse kann Fossil seine Kunden nicht nur im Messezentrum selber empfangen, sondern auch in den Show-Räumen an seinem Hauptsitz in Kleinhüningen.

Neues Zuhause auf der Erlenmatt

Weil der heutige Hauptsitz mittlerweile aus allen Nähten platzt, baut Fossil in den kommenden zwei Jahren ein neues Gebäude - auf der Erlenmatt, in Sichtweite zum heutigen Standort. «Es war für uns wichtig, dass wir weiterhin ganz nahe bei der Messe bleiben», sagt Martin Frey.

Ein Wegzug aus Basel sei nie ein Thema gewesen. «Für uns ist Basel der ideale Standort.» Die Nähe zur Messe, der gute Anschluss an Autobahn, Zug und Flughafen seien wichtig. Auch die Zusammenarbeit mit den Behörden funktioniere gut - und es sei einfach, qualifiziertes Personal zu rekrutieren. Nicht einmal über die Steuern klagt Martin Frey. «Die Steuern haben bei der Suche nach einem neuen Standort nie eine Rolle gespielt.»