Zürichs Kummerbox «ÖRBI» kommt ins Kleinbasel

Das «Öffentlicher-Raum-Bedürfnis-Informations-Sammelding» - eben ÖRBI - wird vom Stadtteilsekretariat Kleinbasel für den symbolischen Betrag von 1000 Franken übernommen.

Modell des futuristischen gelben Pavillons Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sorgte in Zürich für Misstöne und wartet jetzt in Basel auf eine neue Bestimmung: Die Kummerbox ÖRBI. ZVG

Wozu das Stadtteilsekretariat ÖRBI einsetzen will, ist noch nicht klar. ÖRBI solle aber für den Einbezug der Bevölkerung in die Quartierentwicklung genutzt werden, sagt Theres Wernli, Geschäftsleiterin des Stadtteilsekretariats Kleinbasel, am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Den ÖRBI-Verkauf machte der neue Zürcher FDP-Stadtrat Filippo Leutenegger am Dienstag publik. Der Preis von 1000 Franken ist symbolisch und für Theres Wernli ein Geburtstagsgeschenk für das Stadtteilsekretariat Kleinbasel, das nächstes Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiern kann.

Bei ÖRBI handelt es sich um einen knallgelben, raumsondenartigen Pavillon. Die Stadt Zürich setzte ihn vor zwei Jahren ein, um die raumplanerischen Anliegen der Bevölkerung zu erkunden. Obwohl das Stadtparlament 2012 die Mittel für den Betrieb des 120'000 Franken teuren Objekts aus dem Budget strich, wurde es 2013 erneut eingesetzt. Das sorgte für Schlagzeilen und ÖRBI wurde eingemottet.