Sm'Aesch Pfeffingen Zum Abschied kritisiert der Trainer die Vereinsstruktur

Timo Lippuner sagt im Interview: Die Struktur von Sm'Aesch-Pfeffingen stecke zum Teil noch in den Kinderschuhen. Vor allem die Vermarktung und der Auftritt der ersten Mannschaft müssten noch verbessert werden. Lippuner verlässt den Verein nach drei erfolgreichen Jahren.

Nach Ansicht von Lippuner habe sich die Liga in den letzten Jahren stark professionalisiert. «Ein Schnellzug fuhr durch und wir hatten nicht einmal einen Bahnhof!» Lippuner begrüsste die Gründung einer GmbH, damit das Risiko im Verein breiter abgestützt werden kann sowie die Gründung einer Geschäftsstelle. Auch die Trainingsbedingungen für die erste Mannschaft verbesserten sich stark während der drei vergangenen Jahren stark.

«  Tadel bei einer schlechten Note ist mühsam. Er zeigt aber auch das Interesse an der Leistung! »

Timo Lippuner
Designierter Trainer von Rote Raben Vilsbiburg

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Ein Leben für Volleyball

Lippuner kennt sich bestens aus im europäischen Volleyball. In der laufenden Saison sah er fast alle Spiele der Bundesliga sowie der nationalen italienischen und französischen Meisterschaft.

In Zukunft müsse der Verein aber seine Spiele noch besser vermarkten. Der Auftritt der ersten Mannschaft sei weit weg von einem Event. Auch das Sponsoring des Vereins stecke noch in den Kinderschuhen.

Herausforderung Bundesliga

Timo Lippuner verlässt Sm'Aesch Pfeffingen nach drei erfolgreichen Jahren. Er übernahm die erste Mannschaft als Abstiegskandidaten und führte sie innerhalb von kurzer Zeit dicht an die Spitze. «So gut wie in dieser Saison spielte noch nie eine Mannschaft von Sm'Aesch Pfeffingen in der obersten Liga», bilanziert Lippuner am Ende der Saison die Leistung des Teams.

Lippuner verlässt die Schweiz in Richtung Deutschland. Mit Roter Rabe Vilsbiburg übernimmt er eine Mannschaft, die vor einigen Jahren zur Spitze der Bundesliga gehörte. Respekt hat er vor dem grossen Zuschauerinteresse. Spiele der Roten Raben werden regelmässig von 3000 Zuschauern und Zuschauerinnen verfolgt.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)