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Formel E in der Bundeshauptstadt
Aus Schweiz aktuell vom 21.06.2019.
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1000 Demonstranten auf Velos Sachbeschädigungen bei Protest gegen Formel-E-Strecke

Tausend Menschen haben am Donnerstag gegen das Formel-E-Rennen protestiert. Dabei kam es zu Sachbeschädigungen.

Die Demonstrantinnen und Demonstranten wollten so zeigen, wie sie sich moderne Mobilität in der Stadt vorstellen: «Langsam und energiesparend». Zu der Kundgebung aufgerufen hatte das Komitee «Formel E ade».

Probetraining musste verschoben werden

Unterwegs erhielten die Demonstrierenden viel Applaus von Anwohnern und Zaungästen. Für Unmut sorgte bei Angestellten des Veranstalters der Umstand, dass Werbebanner entlang der Rennstrecke in grossem Stil weggerissen wurden.

Gemäss dem «Blick» sollen sogar verlegte TV- und Stromkabel durchtrennt worden sein. Es entstand ein Sachschaden von rund einer halben Million Franken. Aufgrund der massiven Beschädigungen musste am Freitagnachmittag sogar das Probetraining verschoben werden.

Mit dem Velo über die Start-Ziel Linie des Formel E Rennens in Bern.
Legende: Mit dem Velo über die Start-Ziel-Linie des Formel-E-Rennens in Bern. Matthias Baumer/SRF

Der rot-grün dominierte Gemeinderat hatte das Rennen bewilligt, zum Ärger der rot-grünen Parteien. SP und Grünes Bündnis gehören dem Komitee gegen das Rennen an, obwohl sie in der Stadtregierung drei von fünf Sitzen haben.

Das sei irgendwie schräg gelaufen, sagt Markus Heinzer. Er ist Vizepräsident des Grünen Bündnisses in der Stadt Bern und Gründungsmitglied des Komitees «Formel E Ade».

Das Rennen passt nicht nach Bern
Autor: Markus HeinzerKomitee «Formel E Ade»

Aus Sicht der Gegner gehört das Formel-E-Rennen nicht in die Stadt Bern. Zudem sei es umweltschädlich. Mehr als tausend Lastwagenfahrten seien notwendig, und tausende autobegeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer würden wohl mit dem eigenen Fahrzeug anreisen.

Das Komitee hat sich zum Ziel gesetzt, «dass nie wieder Autorennen in der Stadt Bern durchgeführt werden».

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Velodemo gegen Formel-E (Quelle: Keystone/SDA)
Aus News-Clip vom 20.06.2019.
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125 Kommentare

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  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Ich arbeite in der Stadt und fahre jeden Tag über den ostring via obstberg in die Stadt. Vom letzten Mittwoch bis nächsten Dienstag muss ich über das wankdorf fahren natürlich ist dies einen Umweg aber es ist nur eine Woche. Was ich nicht verstehe ist das bei einer Demo gleich Sachbeschädigungen dazugehört. Mich würde auch interessieren wie Umwelt freundliche die Stadt bern wirklich ist in dem Sinn genisst doch alle einfach mal das Leben
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  • Kommentar von Charles Grossrieder  (View)
    Demonstrieren und Vandalismus sind nicht ein und das Selbe. Bleibt zu hoffen, dass die Autorität die Verantwortlichen zur Kasse bitted. Das man Demonstrationen erlaubt gegen Aktivitäten, welche die Stadt abgesegnet hat; ist mir ein Rätsel. Wenn schon dann vor der Absegnung: wenn man sich so eine Blamage ersparen will.
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  • Kommentar von M. Gupta  (Kingfisher)
    Auch wenn ich im Obstbergquartier wohnen wuerde, wuerde ich nicht ein so grosses Tralala machen, weil ich genau weiss, dass es eine einmalige Sache ist! Manchmal muss man im Leben auch Kompromisse eingehen. Alle Anwohner haben ja sogar einen Badge erhalten, damit koennen sie ja auch das Rennen schauen gehen. Was wollen sie noch mehr? Geniessen Sie lieber diesen einmaligen Event und regen sie sich nicht so auf, denn es gibt Schlimmeres im Leben oder auf der Welt!
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