Alexander Tschäppät verteidigt seine Kulturpolitik

An der Berner Kulturkonferenz wurde die Kulturpolitik der Stadt kritisiert. Sie verwalte nur und an der Schlüsselstelle sei die falsche Person. Der Stadtpräsident verteidigt die Kultursekretärin und gibt den Ball zurück an die Kulturschaffenden.

«Es geht um Inhalt, es geht nicht um Geld.» So lautete das Motto der ersten Berner Kulturkonferenz. Kulturschaffende kritisierten dabei die Stadtregierung und die Kultursekretärin. Zu sehr würden sie nur das Subventionsgeld verwalten, zu wenig werde inhaltlich diskutiert, was für eine Kultur Bern haben solle.

Stadtpräsident Alexander Tschäppät sagt dazu, die Pflicht der Kultursekretärin sei es, Ordnung in den Budgets zu haben. Sie müsse schauen, dass nicht mehr Geld ausgegeben werde, als zu Verfügung steht. Und diesen Job mache die Kultursekretärin gut. Die Kür wäre das Mitgestalten, doch da stosse man schnell auf Widerstand von Seiten der Kulturschaffenden, sagt Tschäppät.

Und eigentlich sei die Kür in der Kultur ohnehin Sache der Kulturschaffenden selber: «Sie sollen mit neuen Ideen kommen.» Und er findet auch, die Kulturanbieter könnten ihre Angebote besser aufeinander abstimmen oder etwa Werbebudgets zusammenlegen.

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