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Arbeitsplätze statt Kultur Freiburger Regierung verzichtet auf Kulturgüterlager in Domdidier

Auf der Parzelle will ein Unternehmen ein paar hundert Arbeitsplätze ansiedeln. Das hat Vorrang für den Staatsrat.

Lagerhalle mit vielen Kulturgütern in Gestellen.
Legende: Symbolbild: Kulturgüterlager des Kantons Waadt in Lucens. Keystone

Die Freiburger Kantonsregierung verzichtet auf einen Landkauf in Domdidier für den Neubau einer Kulturgüter-Lagerhalle. Weil ein benachbartes Unternehmen auf genau dem Terrain wachsen will und ein paar hundert neue Arbeitsplätze in Aussicht stellt. Dieser Ansiedlung will der Kanton nicht in die Quere kommen mit dem Kulturgüterlager-Neubau.

  • Die Freiburger Kantonsregierung nimmt Auftrags-Zuschläge zurück und stoppt das Beschaffungsverfahren.
  • Der Staatsrat nimmt es in Kauf, dass ein neues Lager für die Freiburger Kulturgüter und die Renovation der Kantons- und Universitätsbibliothek «auf unbestimmte Zeit» verzögert wird.
  • Der Kanton geht nun auf die Suche nach einem neuen Standort. Möglicherweise braucht es für die Kulturgüter ein Zwischenlager.

Damit beginnen die Pläne für ein neues Freiburger Kulturgüterlager zum zweiten Mal bei Null. Im Frühjahr 2017 verzichtete die Freiburger Regierung auf den Standort Schmitten. Zuvor war vorgesehen, das neue Lager auf dem Areal der Buchbinderei Schumacher anzusiedeln. Für den Verzicht gaben technische Gründe mit der Tragfähigkeit der Gebäude und die Kosten den Ausschlag.

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