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Was die Gegner kritisieren
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Artillerieschiessplatz Simplon Breiter Widerstand aus Umweltschutzkreisen

Mehrere grosse Umweltverbände kritisieren die Ausbaupläne der Armee: Der Umweltverträglichkeitsbericht sei untauglich.

Die Stiftung Landschaftsschutz wird gegen das Projekt am Simplonpass einsprechen, wie der «Walliser Bote» am Donnerstag berichtete. Auch andere Umweltverbände wehren sich nun mit einer gemeinsamen Einsprache gegen das 30-Millionen-Projekt. Birdlife Schweiz, WWF und Pro Natura stören sich in ihrer gemeinsamen Einsprache am Umweltverträglichkeitsbericht.

Dieser Bericht sei zwar sehr ausführlich, beruhe aber auf einer sehr mangelhaften Datengrundlage. Es werde daraus nicht klar, welche Arten in welchem Ausmass betroffen seien. Deshalb könne man auch keine gezielten Massnahmen treffen. Ausserdem sei das Projekt generell überdimensioniert und zerstöre eine mehrheitlich intakte Landschaft von grossem Wert.

Die Einsprachefrist läuft noch bis am 14. Juli. Vor den Umweltverbänden hatten bereits Besitzer von Ferienhäusern in der Nähe und die SP Oberwallis ihren Widerstand angekündigt.

Das Projekt im Detail

Der Artillerie-Schiessplatz auf dem Simplonpass soll für rund 30 Millionen Franken ausgebaut werden. Als unbestritten gilt die Sanierung des historischen Barralhauses, das als Truppenunterkunft dienen soll. Auf Widerstand stösst hingegen ein acht Meter breiter Panzerrundkurs und der Bau eines neuen Betriebsgebäudes.

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Artillerieschiessplatz Simplon: Widerstand gegen Ausbaupläne
Aus Schweiz aktuell vom 31.07.2019.
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2 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Ich finde diesen neuen Schiessplatz völlig unnötig. Schade um die Steuergelder. Es gibt genügend andere Schiessplätze zum Trainieren. Die Umwelt ist wichtiger als ein Einzeltrainingsplatz. Denn ohne die lebendige Umwelt gibt es bald keine Menschen mehr und auch kaum mehr etwas zu verteidigen.
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  • Kommentar von Martin Egger  (Martin Egger)
    Die Armee sollte zuerst mal nachweisen, dass ein Ausbau überhaupt nötig ist. Ich bezweifle es, denn die Armee ist vom Personal her ja nicht grösser geworden.
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