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Asylzentrum Giffers Bevölkerung sieht kaum Asylbewerber

Die Angst vor dem Bundesasylzentrum war unbegründet. Das Leben im Dorf geht weiter wie vorher.

Legende: Audio Besuch in Giffers: Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet abspielen. Laufzeit 04:59 Minuten.
04:59 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 06.09.2018.

Steigende Kriminalität, Frauen, die auf der Strasse belästigt werden: Die Befürchtungen waren gross in der Bevölkerung vor der Eröffnung des Bundesasylzentrums im ehemaligen Mädcheninternat Guglera. Doch nur 40 Asylbewerber sind derzeit hier. Im Dorf sieht man keine.

Kinder auf Fussgängerstreifen
Legende: SRF

Giffers ist ein Ausschaffungszentrum. Viele abgewiesene Asylsuchende bevorzugen es, unterzutauchen. Um die Anwesenden kümmert sich der Verein «Flüchtlinge willkommen im Sensebezirk». Seine Mitglieder organisieren Begegnungen, Spiele und machen Ausflüge.

Porträt
Legende: Magdalena Waeber will den Asylbewerbern einen menschenwürdigen Aufenthalt ermöglichen. Patrick Mülhauser/SRF

Der Bund kaufte das Gebäude von einer Privatperson. Die Bewohner wurden vor vollendete Tatsachen gestellt und fühlten sich überrumpelt. Zwar hat sich die Situation beruhigt. Vorsichtig bleibt man trotzdem.

Porträt
Legende: Andreas von Niederhäusern lässt in der Nähe des Asylzentrums seinen Autoschlüssel nicht mehr stecken. Patrick Mülhauser/SRF

Das Bundesasylzentrum hat den Alltag der Leute in Giffers nicht beeinträchtigt. Die Leute spazieren oder fahren mit dem Velo an der Guglera vorbei.

Frauen am Tisch
Legende: Das Kaffeekränzchen im Restaurant zur Pinte findet jeden Tag statt. Daran hat das Bundesasylzentrum nichts geändert. Patrick Mülhauser/SRF

Zurzeit sind die Asylzahlen in der Schweiz tief. Das Bundesasylzentrum in Giffers ist nicht ausgelastet. Doch auch beim einem künftigen Vollbetrieb hofft die Bevölkerung weiterhin auf ein ruhiges Leben.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Jürg Brauchli (Rondra)
    Die Angst war unbegründet. Soso. Dass es einen Unterschied macht, ob nun 130 Auszuschaffende (für soviele Personen wurde das Zentrum ausgelegt), oder grad mal 30-40 Personen anwesend sind, darauf kommt man nicht? Toll, dass der Steuerzahler für den Leerbestand auch noch zahlen darf. Grade günstig war die Immobilie kaum, und das Personal arbeitet auf Abruf?
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