Zum Inhalt springen
Inhalt

Ausländer in Bern Mehr Bildung, mehr Stellen – bessere Integration

Die Stadt Bern will die Ausbildung und Akzeptanz von Migrantinnen und Migranten in der Gemeinde vorantreiben.

Für eine bessere Integration von Ausländern in Bern will der Gemeinderat Deutschkurse mitfinanzieren oder den Anteil der Migranten in der Stadtverwaltung erhöhen. Das geht aus dem «Schwerpunktplan Integration» hervor, den Gemeinderätin Franziska Teuscher am Montag präsentierte. Bis 2021 hat die Stadtregierung fünf Schwerpunkte gesetzt:

  • Mit Deutschkursen ermöglicht der Gemeinderat Ausländern einen besseren Zugang zu den Dienstleistungen, zur Arbeitswelt und zur deutschsprachigen Bevölkerung.
  • Mit Sprachunterreicht sorgt die Gemeinde bereits ab dem Kindergarten für Chancengleichheit.
  • Die Stadt Bern will in der Verwaltung mehr Migrantinnen und Migranten beschäftigen. Sie plant Praktika, Schnuppermöglichkeiten und Erwachsenenlehren.
  • Der Gemeinderat fördert die aktive Beteiligung von Bernerinnen und Bernern mit und ohne Schweizer Pass. Einbürgerungswillige werden aktiv unterstützt. Eine «City Card» fördert «die Teilhabe aller Bewohner unabhängig vom Aufenthaltsstatus».
  • Bern setzt auf eine «vielfaltstaugliche Kommunikation». Auf verschiedenen Kanälen will die Stadt möglichst alle Bewohner erreichen. Zum Beispiel mit einer geeigneten Bildsprache.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    Kein Novum ! Seit Jahren wird diskutiert über Sprachunterricht, bessererZugang zur Arbeitswelt etc. und schon sind wir wieder in der Pflicht ! Für Mig. wird hierzulande sehr viel getan, was allerdings vielfach weder geschätzt noch wird davon Gebrauch gemacht. Bevor weitere Impulse zur Erhöhung der Asylkosten erfolgen, sollten bereits bestehende Einrichtungen in Anspruch genommen werden !
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Solange es in der Bundeshauptstadt viele an der Armutsgrenze lebende Schweizer(innen) gibt, denen niemand hilft, stehen solche neuste, teure Integrations-Hilfeleistungen der Berner Regierung, einfach "schräg in der Landschaft"! Wer zu uns migriert, der muss sich vermehrt selber integrieren und bemühen! Das ist in allen Länder der Welt so! Diese persönliche Ansicht ist ein Faktum und verletzt das SRF-Netiquette ganz sicher nicht!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    Der Berner Vorschlag ist begrüssenswert. Nur ist im Gegenzug von Migranten auch mehr Integrations- und Arbeitswille zu verlangen. Bekanntlich mussten schweizweit Sprachschulen infolge mangels an Interesse wieder geschlossen werden. Zudem hat das Bundesgericht kürzlich eine Anfrage des Kt. TG, Eltern in die Pflicht zu nehmen, zurückgewiesen ! Die Kosten im Sozialwesen sind bereits erschreckend hoch !
    Ablehnen den Kommentar ablehnen