Ausländische Fahrende werden in Biel konsequent gebüsst

Weil ausländische Fahrende rund um Biel keinen Standplatz vorfinden, stellen sie ihre Wagen illegal auf das Bözingenfeld. Das wollen die Bieler Stadtbehörden nicht länger akzeptieren. Fehlbare sollen konsequent gebüsst und polizeiliche Räumungen erleichtert werden.

Camp der Fahrenden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ausländische Fahrende dürfen in Biel ohne Erlaubnis nicht mehr ihr Lager aufschlagen. Keystone

Die Zahle «illegaler Terrainbesetzungen» durch ausländische Fahrende habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen, teilte der Bieler Gemeinderat mit. Seit Januar 2015 seien bereits über 60 Besetzungen verzeichnet worden.

In den letzten Wochen und Monaten hätten die Reklamationen markant zugenommen. Der Gemeinderat will deshalb künftig schneller reagieren und dafür sorgen, dass «sämtliche vorhandenen polizeilichen Mittel unter Wahrung der Verhältnismässigkeit eingesetzt werden».

Dazu gehört, dass die Besetzung des öffentlichen Raums konsequent gebüsst und die Kantonspolizei zur Räumung des Terrains aufgefordert werde. Für private Grundbesitzer bieten die Behörden eine Beratung an. Vom Kanton Bern erwartet die Stadt Biel eine Anpassung des Polizeigesetzes mit dem Ziel, dass eine Räumung künftig schneller möglich sein soll.