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Was man sich am Stockhorn erhofft
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 07.11.2019.
abspielen. Laufzeit 07:31 Minuten.
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Auswilderung im Kanton Bern Bald sollen wieder Steinböcke am Stockhorn leben

Die Stockhornbahn wünscht sich Steinböcke. Der Kanton hält eine Auswilderung für möglich – die erste seit langem.

Vor rund 200 Jahren besiedelten die Steinböcke den ganzen Alpenraum. Nun sollen sie ans Steckhorn zurückkehren. «Mit dem Steinbock am Stockhorn kann die Biodiversität gefördert werden», sagt Alfred Schwarz, ehemaliger Geschäftsführer der Stockhornbahn. Neben der Biodiversität soll der Steinbock aber auch Touristen anlocken, räumt Schwarz ein: «Der Steinbock wäre ein weiterer Anziehungspunkt für unsere Gäste.»

Es hat genug Platz

Könnten also Steinböcke wirklich am Stockhorn angesiedelt werden? Mit dieser Frage ging der Verein der Freunde des Stockhorns zum Kanton Bern. Jagdinspektor Niklaus Blatter gibt grünes Licht: «Wir kamen zum Schluss, dass es genug Lebensraum für eine grosse Steinbockkolonie hat. Und zwar im Sommer, wie auch im Winter.»

Klappt die Ansiedlung der Steinböcke am Stockhorn, wäre dies die vierzehnte Kolonie im Kanton Bern.

Der Gesamtbestand an Steinböcken ist im Kanton Bern über die Jahre deutlich gestiegen. Wurden im Jahr 2004 noch 890 Tiere gezählt, waren es 2018 fast 1300.

Wobei die exakten Zahlen mit Vorsicht zu geniessen sind: «Der Zufallsfaktor ‹Zähltag› ist nicht zu unterschätzen: werden Tiere nicht gesehen, können sie nicht gezählt werden», schreibt das Bernische Jagdinspektorat in seinem Jahresbericht.

Erfolgreiche Ansiedlung im Diemtigtal

Zuletzt wurden im Diemtigtal Steinböcke ausgewildert. In den Jahren 2001, 2002 und 2003 wurden jeweils einzelne Tiere angesiedelt. Mit grossem Erfolg: Heute leben dort über 100 Steinböcke.

Für die Ansiedlung hatte sich damals der Wildhüter Ruedi Kunz stark gemacht. Rückblickend sagt er: «Ich habe bis heute noch nie über Probleme wegen der Steinböcke gehört. Sei es Steinschlag oder Schäden im Wald, das ist kein Thema.»

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