Auto-Tunnel im Berner Oberland werden sicherer

Der Bund will die Sicherheit von Auto-Tunnel im Berner Oberland erhöhen. Sieben einröhrige Tunnel der A6 und A8 werden mit Rettungsstollen ausgerüstet, die künftig bei einem Brand als Fluchtmöglichkeit dienen.

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Bildlegende: Fluchtstollen sollen die Berner Tunnels sicherer machen. Keystone

Am Montag begannen die Vorarbeiten am linken Ufer des Brienzersees, wie das Bundesamt für Strassen mitteilte. Der Rastplatz Glooten bei Iseltwald wurde für den privaten Verkehr gesperrt, er wird nun als Installationsfläche für die Baustellen genutzt. Weiter werden Zufahrtspisten zu den Tunnelportalen des Giessbach- und des Chüebalmtunnels gebaut.

Der 3,3 Kilometer lange Giessbachtunnel und der 1,3 Kilometer lange Chüebalmtunnel erhalten je einen Sicherheitsstollen, der parallel zur Tunnelröhre verläuft. Der 0,9 km lange Sengg-Tunnel wird mit einem Fluchtstollen ausgerüstet, der rechtwinklig von der Tunnelröhre ins Freie führt. Die Bauzeit dauert bis 2017.

Ab 2014 werden der Rugentunnel und die Lütschinen-Unterführung saniert. Später folgen der Bau von Rettungsstollen beim Simmenfluhtunnel an der A6, beim Soliwaldtunnel an der Brünigstrasse und beim Leissigentunnel an der A8.