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Reportage aus dem Keller der Kantonspolizei (Thomas Pressmann, 19.04.2013)
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Bern Freiburg Wallis Autoren lassen sich bei der Berner Kantonspolizei inspirieren

Mord und Totschlag zwischen Buchdeckeln ist das Fachgebiet von Krimi-Autoren. Wie die Realität aussieht, zeigt ihnen die Berner Kantonspolizei.

Die Criminale in der Schweiz

Das Festival Criminale gilt als grösstes deutschsprachiges Krimifestival in Europa. Es findet noch bis am Sonntag, 21.04.2013, statt. Dieses Jahr ist es in Bern, Burgdorf, Thun und Solothurn. Das Festival ist für Leser, Autoren und Krimiinteressierte. Die Sammlung der Kantonspolizei können nur angemeldete Gruppen besuchen.

Einblicke in die Abgründe der Menschen gibt es im Keller der Kantonspolizei im Gebäude am Nordring in Bern. Im dritten Untergeschoss bewahrt die Polizei spezielle Dinge aus der Berner Kriminalgeschichte auf: Mordwaffen, gefälschte Ausweise und Banknoten und vieles andere. Im Rahmen des Krimi-Festivals Criminale erhalten Autorinnen und Autoren aus der Schweiz, Österreich und Deutschland Zutritt zu diesem Fundus.

«Ich will mich hier inspirieren lassen», sagt Annegret Koerdt, Krimiautorin aus Deutschland. Sie lässt sich von den brutalen Bildern von Mordopfern nich irritieren. «Kriminalität ist so etwas wie mein Hobby.»

Walther Gerber befasst sich beruflich mit Verbrechen. Er ist seit 28 Jahren bei der Kantonspolizei und führt die Schriftsteller knapp zwei Stunden durch die Sammlung. «Ich bin erstaunt, wie gut sich die Autoren schon auskennen und für ihre Bücher recherchieren.»

Bei der Kantonspolizei gibt es genügend Stoff für neue Krimis. «Hier erhalte ich Ideen für mein neustes Buch», sagt der Deutsche Autor Arnold Küsters. Die eine oder andere Geschichte aus dem Berner Polizeikeller könnte also demnächst wieder ans Tageslicht kommen - gedruckt zwischen zwei Buchdeckeln.

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