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Legende: Audio Deshalb glaubt die IG Grimseltunnel an eine baldige Realisierung abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 04.07.2019.
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Bahn und Stromleitung Der Grimseltunnel – «so nah wie nie»?

An der Generalversammlung der IG Grimseltunnel herrschte die Zuversicht, dass der Tunnel bald gebaut wird.

Gerhard Fischer ist überzeugt: So nah wie jetzt war der Grimseltunnel noch nie. Der Meiringer Präsident der IG Grimselbahn spricht die drei Millionen Franken an, die der Bund dem Projekt Grimseltunnel zugesichert hat: «Damit können wir die Projektierung weiterführen.»

Ohne Swissgrid keinen Tunnel

Geplant ist ein 22 Kilometer langer Tunnel zwischen Meiringen (BE) und Oberwald (VS). Einerseits ein Bahntunnel, der das nationale Schmalspurnetz zusammenschliessen soll – aber auch die Stromleitung, die derzeit über die Grimsel führt, soll in den Tunnel.

Dafür braucht es aber auch die Beteiligung von Swissgrid, der nationalen Stromnetzbetreiberin. Sie überlegt sich, die Kabel in den Tunnel zu verlegen. 2027 sei sie mit ihren Plänen bereit, schreibt Swissgrid. So ganz nah ist der Grimseltunnel also doch noch nicht.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Nur weiter so.Der Durchschnitts-Schweizer merkt nicht einmal, dass unser Schnellbahnsystem in unserem "Stadtstaat" Schweiz weiter ausgebaut wird.Ich muss schon sagen, dass die Schweizer halt selber schuld sind, wenn sie nicht merken, dass die Regierung +die Globalisierer schon längst das Zepter übernommen hat.Es geht uns so gut oder schlecht wie allen Bewohnern einer "Grossstadt" z.B. NewYork.Der Unterschied zwischen USA+CH ist, dass man in der USA wenigstens ausserhalb der Stadt noch frei ist.
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
    Was dürfte der Tunnel kosten? 15 Milliarden? Und das für eine eingleisige Schmalspurbahn für die kein Bedürfnis besteht und zuerst einmal technisch vereinheitlicht werden müsste? Einzig ein Autoverlad wäre von Vorteil, doch hier müssten dann noch x-hundert-Millionen in den Ausbau der Strasse durchs Goms investiert werden. Zumal es absolut keinen Grund gibt, die Stromleitung in den Boden zu verlegen. Landschaftsschutz kann es ja nicht sein, wenn man Windrädli aufstellen will.
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    1. Antwort von Martin Stettler  (Laeckerli)
      Gemäss Webseite - im FAQ Was kostet das Projekt?
      Es handelt sich um Schätzungen, die noch +/- 30% abweichen können: die Realisierung der gesamten Anlage ist mit 580 Mio. CHF veranschlagt. Die gleichzeitige und gemeinsame Realisierung beider Projekte ist wesentlich günstiger, als die einzelnen Projekte addiert.
      Quelle: https://www.grimseltunnel.ch/faq/
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    2. Antwort von Rolf Bolliger  (jolanda)
      Wer solche Fantasiebeträge (15'000'000'000.- Fr! für ein Schmalspur-Einspurtunnel) in ein Forum setzt, wendet sich als Kommentator von jeglicher realen Glaubwürdigkeit ab, Herr Ducrey! Der Bahntunnel mit den verlegten Hochstromleitungen aus dem Wallis (statt mit Stahlmasten) wird zwischen 500-600 Millionen Fr. kosten. Damit würde ein sehr grosses Schmalspur-Bahnnetz im gesamten Alpen- und Touristenraum endgültig miteinander verbunden. Dabei könnte operativ viel erleichtert und günstiger werden!
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    3. Antwort von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
      @Jolanda & Laeckerli: 500 Mio.... für einen 22km langen Tunnel im Gebirge... da träumt mal tüchtig weiter. Eure Zahl erinnert an den Furka Basis-Tunnel, den man 1971 für 74Mio. veranschlagt hat, gekostet hat er letztendlich 318Mio., 1982, entspricht gut 2.3 Milliarden heute. Das für 15km Tunnel in relativ einfachem Gestein.... Dieser Grimseltunnel wird locker eine zweistellige Milliardensumme kosten. Versprochen.
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    4. Antwort von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
      jolanda: Von diesem angeblichen Schmalspur-Bahnnetz rentiert eigentlich nur der Luzerner Vorortsverkehr bis Engelberg und Visp-Zermatt, sowie der Churer Vorortsverkehr. Dann müsste das Zahnradsystem angepasst werden und der Spurwechselzirkus in Zweisimmen und Interlaken müsste man eh vergessen und die Strecke Interlaken-Zweisimmen als mindestens 3-Spurvariante mit 10kV Spannung betreiben, was die Normalspurzüge langsam werden lässt und in Spiez eine Entflechtung (250 Mio.) notwenig macht.
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    5. Antwort von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
      @Stettler: Der 15km lange Furka-Basistunnel wurde 1971 mit 74 Mio. veranschlagt, gekostet hat er 328Mio, was teuerungsbereinigt heute rund 2.3Milliarden entspricht. Für diesen Grimseltunnel dürften sicher eine 2-stellige Milliardensumme nötig sein. Zuzüglich die dreistelligen Millionenbeträge für die Strassenzufahrt im Goms, die Systemanpassungen etc. und das alles nur, damit die lokale Bauindustrie Aufträge hat?
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