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Weshalb es zu den Verspätungen kommt
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Baustelle im Berner Ostring Mehr ÖV-Verspätungen als erwartet

Wegen der Grossbaustelle im Osten der Stadt staut sich der Verkehr – auch der öffentliche Verkehr ist betroffen.

Tramgleise, Leitungen, Trottoirs, Strassen: zwischen Burgernziel und Ostring wird derzeit alles neu gemacht. Die Bauarbeiten haben im Juni begonnen. Seit Ende August wird besonders intensiv gebaut, die Auswirkungen sind gross.

Die Fahrzeuge von Bernmobil bleiben vor allem am Abend im Stau stecken und haben zum Teil mehr als zehn Minuten Verspätung. «Wir wurden vom Umfang der Verspätungen etwas überrascht», sagt Bernmobil-Sprecher Rolf Meyer.

Angepasster Fahrplan reicht nicht

Das ÖV-Unternehmen hat mit speziellen Fahrplänen vorgesorgt, bekommt die Verspätungen aber nicht in den Griff. «Während der Baustellenzeit muss der Verkehr weiter rollen, doch der Platz ist sehr beschränkt», so Meyer. Den Fahrplan weiter anpassen gehe nicht.

Frau regelt den Verkehr
Legende: Der Verkehrsdienst achtet darauf, dem öffentlichen Verkehr den Vortritt zu geben. zvg/Stadt Bern/Alexander Egger

Die Staus sind auch für die Autofahrer ärgerlich. Dagegen tun könne man aber nicht viel, sagt Simon Bühler vom Stadtberner Tiefbauamt. «Der Platz ist zu beschränkt. Der Verkehrsdienst schaut, dass der öffentliche Verkehr so wenig eingeschränkt wird, wie nur möglich.»

Die intensive Bauphase dauert noch bis Mitte November. Bis zu dieser Zeit müssen sich die Pendlerinnen und Pendler besonders gedulden. Rolf Meyer von Bernmobil sagt: «Es gilt das Prinzip: Augen zu und durch.»

Weshalb wird gebaut?

Weshalb wird gebaut?

Im Juni 2019 starteten die Sanierungsarbeiten auf der Strecke Thunstrasse–Burgernziel–Ostring. Diese Achse wird vom Verkehr stark beansprucht und ist für Fussgängerinnen und Velofahrer unattraktiv. Sie soll sicherer gemacht und für Anwohner aufgewertet werden.

Zudem gilt es Infrastrukturanlagen – Tramschienen, Werkleitungen und Strassenbeläge – zu erneuern. Der neuralgische Verkehrsknoten Burgernziel wird komplett umgestaltet. Die Arbeiten wurden in vier Hauptprojekte unterteilt. Alles in allem geht die Sanierung bis 2022.

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