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Bern Freiburg Wallis Bei Lauterbrunnen wurde ein Zug auseinandergerissen

Ein Zug der Berner-Oberland-Bahnen (BOB) ist am frühen Dienstagmorgen bei Lauterbrunnen beim Wechsel von der Normal- zur Zahnradspur abrupt stehen geblieben und getrennt worden. Verletzt wurde niemand.

Die Strecke zwischen Lauterbrunnen und Zweilütschinen war für mehrere Stunden unterbrochen. Die Passagiere wurden mit Ersatzbussen befördert, wie die mit den BOB zusammenarbeitenden Jungfraubahnen und die SBB mitteilten. Seit ca. 13 Uhr ist die Strecke wieder normal befahrbar.

Laut einer Sprecherin der Jungfraubahnen ereignete sich der abrupte Halt auf der Fahrt von Lauterbrunnen nach Zweilütschinen am Anfang einer abschüssigen Stelle. Diese bewältigen die Züge mit Hilfe einer Zahnradspur. An dieser Stelle fahren die Züge immer ziemlich langsam.

Zwischenfall wird untersucht

Nach dem abrupten Stopp mussten die Passagiere aussteigen. Sie wurden mit Bussen weiterbefördert, wie die Sprecherin sagte. Wieso sich der Zwischenfall ereignete, wird untersucht.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Bei fast allen Medien-Meldungen über Bahnunfälle oder Bahnunterbrüchen kann man sich als ehemaligen Eisenbahner immer wieder köstlich amusieren oder schmunzeln. Hier nun das neuste Beispiel: "..beim Wechsel von der Normal- zur Zahnradspur.." (Zitatausschnitt). Die BOB (Berner Oberlandbahnen (die Strecke von Interlaken-Ost nach Lauterbrunnen), hat eine genormte SCHMALSPUR-Weite von 1 Meter (100 cm). Die Normalspurweite (der meisten Bahnen im Land) beträgt 144 cm! Journalistische Fachkenntisse???
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