Zum Inhalt springen
Inhalt

Stadtpräsident will Urbanität «Bern darf nicht zu einem Dorf verkommen»

Seit 100 Tagen ist Stadtpräsident Alec von Graffenried im Amt. Er fürchtet sich vor der «Verdörflichung der Städte». Er stellt fest, dass die Stadt als Stadt immer mehr in Frage gestellt wird.

Legende: Video Alec von Graffenried über die «Verdörflichung der Stadt» 25.4.2017 abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus News-Clip vom 25.04.2017.

Alec von Graffenried zur Urbanität

«Eine Stadt muss urban sein. Das heisst: Es ist auch mal laut und es gibt Reibungsflächen. Das macht eine Stadt aus.»

Alec von Graffenried zum Ruhebedürfnis vieler Bewohner

«In den Städten ist es generell ruhiger geworden. Auch in Bern. Der Verkehr in den Quartieren hat abgenommen. Die Lebensqualität ist gestiegen. Daran haben sich die Bewohner gewöhnt. Die Bewohnerinnen und Bewohner verteidigen die neue Ruhe in der Stadt. Oft setzten sie sich aber gegen alles zur Wehr, was städtisch ist und mal laut sein kann.»

Alec von Graffenried über seine Pläne für Bern

«Bern soll noch lebendiger werden. Wenn Bewohnerinnen und Bewohner Feste veranstalten oder ihre Quartierplätze verschönern wollen, sollen sie das ohne grosse Bürokratie machen können.»

Mitte Januar wurde Alec von Graffenried von der Grünen Freien Liste zum Nachfolger von Alexander Tschäppät gewählt. Er gewann die Stichwahl gegen seine Herausforderin Ursula Wyss von der SP.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Manuel Christian Welf (Manuel Christian Welf)
    Bald ist der Bahnhof Bern im Umbau (Designskizzen liegen vor) und eine Menge Nachwuchs ist im Anzug. Die Stadt wird eine Kinderstadt. Plätze werden begrünt und die Stromkabel der alten Trolleybusse werden ersetzt. Bäume müssen her und die Jugend braucht Autofreie Verbindungsmöglichkeiten in die Quartiere. Alle ziehen am Strick. Aber in welche Richtung geht die Stadtentwicklung? Ziehen sie mit am Strick. Direktdemokratisch.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen