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Wie die Idee von Bolligen funktioniert – und ob sie etwas bringt
Aus Regional Diagonal vom 01.02.2020.
abspielen. Laufzeit 05:03 Minuten.
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Berner Biodiversitätsprojekt Wie viel ist mein Asthaufen wert?

Bolligen (BE) belohnt Gartenbesitzer, die etwas für die Biodiversität tun. Das sei der richtige Weg, so der Experte.

In der Landwirtschaft sind Direktzahlungen für Biodiversitätsmassnahmen gang und gäbe. In den privaten Gärten kennt man das nicht – bis jetzt. In Bolligen im Kanton Bern werden Gartenbesitzer neu entschädigt, wenn sie Ast- oder Steinhaufen in ihrem Garten einrichten. Auch in Allmendingen bei Bern gibt es das seit Kurzem.

Gemeindepräsidentin Kathrin Zuber ist überzeugt, dass es diesen Einsatz braucht. «Alte Fotos zeigen es: Unsere Gemeinde hat sich stark gewandelt, viel Grün ist verloren gegangen.» Geld sei ein Anreiz, Gärtnerinnen und Gärtner zu mehr Wildheit im Garten zu motivieren. «Auch wenn es nicht grosse Beträge sind», so Gemeindepräsidentin Zuber.

Mehr Wildheit gewünscht

Bolligen hat 32'000 Franken pro Jahr für solche Massnahmen reserviert. Auch Landwirte können davon profitieren. Diese Art der Förderung der Biodiversität sei sinnvoll, mein Landschaftsplaner Samuel Kappeler, der Gemeinden bei solchen Projekten berät. «Es motiviert die Gartenbesitzerinnen und -besitzer, etwas für die Biodiversität zu tun.» Und: «So wird aufgezeigt, dass ein Garten nicht nur aus einem penibel gepflegten Rasen bestehen muss.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Adi Berger  (Adi B.)
    Förderung der Biodiversität fördert bestimmt die Lebensqualität aber Prämien auszahlen ist der falsche Weg. Die damit verbundene Administration wird mindestens soviel kosten wie die Beiträge.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    Ein kostenloses Seminar "Generierung Biodiversität im eigenen Garten" vom Landschaftsplaner, eventuell gratis (Leih)-Material inkl. Anleitung von der Stadtgärtnerei, ein online Helpdesk zum Nachfragen - ok. Super. 125 CHF cash ist ein sehr luxuriöser Geldbetrag, denn sich nicht jede Gemeinde leisten kann. Im Kern kommt es aber doch darauf an, dass möglichst viele Gemeinden möglichst viele Gartenbesitzer mit dem kleinsten Aufwand erreichen und für das Projekt begeistern, oder?
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