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Prozessbeginn im Mordfall «Boppelsen»
Aus Schweiz aktuell vom 09.09.2019.
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Berner Ehepaar vor Gericht Staatsanwaltschaft spricht von «besonderer Grausamkeit»

Ein Berner Ehepaar sowie ein Mann aus Solothurn stehen vor Gericht. Sie sollen zwei Personen umgebracht haben.

Ab heute befasst sich das Bezirksgericht Bülach ZH mit zwei Männern und einer Frau. Es handelt sich um einen 29-jährigen Mann und dessen gleichaltrige Ehefrau aus dem Kanton Bern sowie einen 36-jährigen Kollegen des Mannes aus dem Kanton Solothurn.

Zu den beiden Mordtaten kam es gemäss Anklage im Frühling 2016. Eines der Opfer wurde in einem Wald bei Boppelsen im Kanton Zürich gefunden. Es handelte sich dabei um einen Lastwagenbesitzer aus dem Kanton Zürich. Das zweite Opfer war ein dem Ehepaar bekannter Drogenhändler. Dessen Leiche wurde auf dem Grundstück des Ehepaars im bernischen Utzigen gefunden.

Wie aus der Anklageschrift hervorgeht, dürfte der 29-Jährige Mann Haupttäter gewesen sein.

Akribisch geplant

Für ihre Taten hatten sie akribische Pläne ausgearbeitet, die allen drei Beteiligten klare Rollen zuwiesen. Beide Opfer wurden stundenlang gefesselt und teils geknebelt festgehalten.

Bevor er sie tötete, traktierte der 29-Jährige sie mit Faustschlägen. Dann klebte er ihnen die Atemwege zu und wartete, bis sie qualvoll erstickt waren. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Trio denn auch besondere Grausamkeit vor.

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