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Bern Freiburg Wallis Berner Grossräte hadern mit Informatik-Krediten

Es sind riesige Beträge: Der Grosse Rat des Kantons Bern hat am Montag über 200 Millionen Franken für verschiedene Informatik-Bedürfnisse der Kantonsverwaltung genehmigt. Dabei mussten viele Parlamentarier eingestehen, dass sie an ihre Grenzen kämen bei der Thematik.

Berns Grosser Rat hat innert weniger Minuten nicht weniger als 222,8 Mio. Franken für verschiedene Informatik-Projekte bewilligt. Allein für die Wartung und Weiterentwicklung von Applikationen in der Finanzdirektion sprach er 94,6 Millionen.

Dieses Geld wird in den Jahren 2017 bis 2020 fliessen. Die Fach- und Konzernapplikationen der Finanzdirektion bildeten «das technische Rückgrat für praktisch sämtliche Geschäftsprozesse der Kantonsverwaltung», schrieb der Regierungsrat zu diesem Rahmenkredit dem Grossen Rat.

Laptop liegt auf Parlamentarierpult.
Legende: Im Parlamentssaal ist die Informatik noch übersichtlich. In der Kantonsverwaltung hingegen weniger. Keystone

Die Strategie zielt gemäss Grossratsunterlagen darauf ab, dass die ICT-Infrastruktur verwaltungsweit standardisiert wird. Die Fachleute des Kantons gehen davon aus, dass die ICT-Strategie dem Kanton Bern ab dem Jahr 2020 jährliche Einsparungen von rund 14,2 Mio. Franken einbringen wird.

«Informatikative» gefordert

Die Debatte verlief allerdings nicht ohne Misstöne. Etliche Parlamentarierinnen und Parlamentarier sprachen die Komplexität der Projekte an. FDP-Grossrat Adrian Haas sprach gar davon, dass die Parlamentarier teils nicht nur gefordert, sondern gar überfordert seien. Und Simone Machado Rebmann von den Grünen fordert lakonisch, dass nebst den drei Staatsgewalten eine Informatikative eingeführt wird, soviel Macht hätten die Informatikbetriebe.

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