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Bern Freiburg Wallis Berner Hauseigentümer ziehen Initiative zurück

Im Kanton Bern kommt die Initiative zur Abschaffung der Handänderungssteuer nun doch nicht vors Volk. Der Hauseigentümerverband (HEV) hat das Begehren zugunsten des Gegenvorschlags zurückgezogen.

Blick auf ein leeres Wohnzimmer.
Legende: Von einer «spürbaren Entlastung auf dem Weg zu eigenen vier Wänden» schreibt der HEV. Colourbox

Der Gegenvorschlag des Grossen Rats zielt in dieselbe Richtung, verursacht aber Steuerausfälle von «nur» 17 bis 25 Millionen Franken. Die Initiative hätte dagegen ein 120 Millionen grosses Loch in den Staatshaushalt gerissen.

Das Kantonsparlament hatte deshalb entschieden, die Initiative zur Ablehnung zu empfehlen und den Gegenvorschlag zur Annahme.

Den Bedenken habe sich auch das Initiativkomitee nicht völlig entziehen können, räumt der HEV in einem Communiqué ein. Mit dem Gegenvorschlag werde für eine grosse Zahl von Neuerwerbern eine spürbare Entlastung auf dem Weg zu eigenen vier Wänden geschaffen. Denn die ersten 800'000 Franken würden ja nicht mehr besteuert, wenn das Haus oder die Eigentumswohnung selbst genutzt werde.

Die Mindereinnahmen für den Staatshaushalt sei angesichts des kantonalen 10-Milliarden-Budgets zu verkraften, findet der HEV. Er will sich im kommenden Frühling für ein Ja zum «massvollen» Grossratsbeschluss einsetzen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    10 % weniger Sozialhilfe und dafür schafft der Verein der HauseigentümerInnen tiefere Belastungen für dessen Mitglieder. Wer ein Haus besitzt soll schliesslich gut leben können, um es geniessen zu können. Tiefe Einkommensschichten können auch mit wenig Geld schlecht und schlechter leben ... zumindest ist das die Sicht der Bürgerlichen Ratsmitglieder. Widerlich!
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