Berner Pfarrer predigen im Internetradio zu 25'000 Menschen

Der kirchennahe Sender Radio Heimatklang hat am Samstag mit Radio Tell fusioniert. 40 Pfarrer aus dem Kanton Bern arbeiten für das neue Internetradio und erreichen mit ihrer Predigt am Sonntagmorgen 25'000 Menschen - weltweit. «Die Kirche muss neue Wege gehen», ist Initiant Marc Lauper überzeugt.

Am Samstag haben sich die beiden Volksmusikradios «Heimatklang» und «Tell» zusammengeschlossen. Der neue Sender, der via Satellit, Internet und über zahlreiche Kabelnetze empfangbar ist, heisst «Radio Tell-Heimatklang». Die Fusion erfolgte aus wirtschaftlichen Zwängen, erklärt Marc Lauper, Präsident des Verwaltungsrats Heimatklang Radio AG gegenüber dem «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF.

Lauper ist Initiant und Mitbegründer des Internetradios «Heimatklang». Dieses hat seine Wurzeln im Emmental. Eine Besonderheit des Senders: Die Aktienmehrheit des fusionierten Senders besitzt der Verein Kipra. Kirpa steht für Kirche im Privatradio. Dem Verein gehören reformierte und katholische Kirchen an und unterstützen das Projekt finanziell. 40 Pfarrer predigen jeden Sonntag im Internetradio. Gemäss Lauper verfolgen gegen 25'000 Personen jeweils die Predigt. «Wir werden weltweit gehört», sagt er.