Berner Schützenmatte soll multifunktionaler Platz werden

Statt der Parkplätze soll es auf der Schützenmatte in Bern mehr kulturelle Anlässe geben. Und die Strasse rund um den Platz soll zum Boulevard werden.

Die Schützenmatte in der Nacht, die Lichter des Lunaparks und davor auf der Strasse Autos. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nicht nur während der Zeit des Lunaparks soll die Schützenmatte autofrei sein, sondern auch im Sommer. Keystone

Die Stadtverwaltung hat einer Arbeitsgruppe, die aus Anwohnern, Parteivertretern, Interessengruppen und Nutzern der Schützenmatte besteht, das neue Konzept präsentiert. Laut einer Mitteilung der Stadt Bern habe die Arbeitsgruppe positiv auf die Vorschläge reagiert. Dem Konzept liegen zwei öffentliche Anlässe zugrunde, aus denen über 300 Ideen hervor gegangen sind.

Mehr kulturelle Anlässe und ein Boulevard

Breiter Konsens besteht darüber, dass die Achse Schützenmatte-Hodlerstrasse zu einem Boulevard aufgewertet werden soll. Im erweiterten Perimeter der Schützenmatte, beispielsweise am östlichen Kopf der Lorrainebrücke, möchte die Stadtverwaltung zudem die Möglichkeit von baulichen Verdichtungen klären.

Die heutigen Parkplätze auf der Schützenmatte sollen gemäss dem Konzeptentwurf aufgehoben werden. Vielleicht in einer ersten Phase zeitlich begrenzt, beispielsweise auf die Sommermonate. In dieser Zeit könnten auf der Schützenmatte mehr kulturelle Anlässe, Freizeitaktivitäten oder Ateliers und Werkstätten durchgeführt werden, heisst es in der Mitteilung.

Die Stadtverwaltung konkretisiert nun das Konzept weiter. Sie will es dem Gemeinderat bis Ende 2015 zur Beurteilung vorlegen.

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