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Bern Freiburg Wallis Berner Stadtpräsident Tschäppät droht Anzeige

Der Comedy-Auftritt des Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät hat womöglich ein juristisches Nachspiel. Wegen der Witze über Italiener will ein Basler Anwalt Strafanzeige gegen Tschäppät einreichen.

Legende: Video Nachrichten abspielen. Laufzeit 0:52 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 30.12.2013.

Vor gut zwei Wochen trat der Berner Stadtpräsident im «Das Zelt» in Bern als Comedian auf. Der Berner SP-Stadtpräsident habe sich bei seinem Auftritt «in verletzender Weise gegen die Italiener geäussert», hält ein Basler Jurist in seiner Anzeige fest, die der Nachrichtenagentur Sda vorliegt.

Die Online-Ausgabe der «Nordwestschweiz» hatte das Schreiben am Montag publik gemacht. Die Angelegenheit sei umso gravierender, da es sich um öffentliche Auftritte des Stadtpräsidenten Berns gehandelt habe, heisst es in der Begründung zur Strafanzeige. Es handle sich um öffentliche Herabsetzungen und Diskriminierungen der Menschenwürde einer klar definierbaren ethnischen Personengruppe.

Tschäppät liess Radio SRF über die Medienstelle ausrichten, er habe die neusten Entwicklungen «zur Kenntnis genommen». Weder die Berner Staatsanwaltschaft noch die Kantospolizei haben Kenntnis von der Anzeige.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von T. Eigenmann, Dietikon
    Die meisten die hier so schreiben, wenn es ein SVPler währe... . Gerade wenn es ein SVPler alla Blocher usw. hätte getan, würden die selben schreiber hier sagen, JA RECHT SO, JA RICHTIG ENDLICH HAT JEMAND DIE WAHRHEIT UEBER DIE ITALIENER GESAGT !!!! So währen die Kommentare.
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  • Kommentar von André Givel, 8712 Stäfa
    Was sind wir doch für ein armseliges Volk, das sich über Witze eines Stadtpräsidenten dermassen ärgert! Haben wir wirklich keine anderen Sorgen, oder muss da ein Anwalt dringend ein Mandat ergattern?
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    1. Antwort von Marlies Artho, Schmerikon
      A. Givel armselig ist das Volk nicht, aber zumindest weiss man, dass Politiker eigentlich eine Vorbild Funktion haben und vielleicht sich nicht alles erlauben können. Wie oft wird immer aus dieser Partei von Rassismus gesprochen und wenn einer selbst, in die Kritik kommt , soll dies dann halb so schlimm sein. So sind die Meinungen unterschiedlich und doch finde ich, sollte genau einer aus der SP Partei vorsichtig sein im Umgang mit solchen Äusserungen.
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    2. Antwort von Albert Planta, Chur
      Artho ihre rechtsnationalen Idole sind diejenigen die am lautesten und am unflätigsten schreien. Solche Zeitgenossen sind noch viel weniger Vorbilder als jemand der bisweilen ins Fettnäpfchen tritt.
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    3. Antwort von Marlies Artho, Schmerikon
      A. Planta Danke für Ihre Aufmerksamkeit betreffend "meiner Ideologie betreffend rechtsnationalen" dies ist Ihre Ansicht, die Sie mir immer wieder versuchen zu Unterstellen, mittlerweile sollten Sie ja wissen, dass ich keine Idole brauche, um meine Meinungen zu Äussern.Aber trotzdem wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein gutes, friedliches neues Jahr 2014.
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  • Kommentar von Benito Boari, St. Gallen
    Das rechts/ links-Ding einmal beiseite lassen. Tschäppät ist ein Narzisst. Und man weiss, dass Narzissten jedes Mttel recht ist um Aufmerksamkeit zu holen. Das Uebel ist nicht der Auslaenderwitz (wenn auch klar politisch unkorrekt), das Uebel ist der zunehmende Narzissmus. Schweizweit. Weltweit. Wir waren/ sind vorwiegend von narzissischen "Weissen maennlichen Heteros" dominiert. Wenn Sie darueber nachzudenken beginnen erschrecken Sie selbst. Und wahrscheinlich geht es so weiter. Uebel, uebel!
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    1. Antwort von A. Tanner, Luzern
      Die Berner wollen eben diesen Nazisst, weil die Mehrheit der Berner offensichtlich selber Narzissten sind. Diese Verblödung kostet die anderen Kantone nicht nur mittels Finanzausgleich über eine Milliarde CHF jährlich, sondern Narzissten-Bern budgetiert sogar schon seit Jahren mit diesen Milliarden-Zahlungen von anderen Kantone.
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    2. Antwort von Bernhard Meile, Schüpfen
      @A.Tanner,Luzern:Es gilt zwischen Stadt und Land zu unterscheiden. Die strukturellen Probleme des Kantons mit seiner Finanzschwäche sind historisch gewachsen unter bürgerlich/bäuerlichen Mehrheiten entstanden. Dass es viele selbstverliebte Politiker gibt, ist kein bernisches Phänomen und kein Grund für defizitäre Budgets. Hier einen Zusammenhang sehen zu wollen, ist schon sehr weit hergeholt. Falsche finanzpolitische Entscheide und mangelnde Veränderungsbereitschaft aller sind die wahren Gründe.
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