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Darum schliesst sich die BLS der Konkurrenz an
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 30.06.2020.
abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.
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Berner Startup übernimmt BLS wird bei der Ticket-App von der Konkurrenz ausgebootet

Das Berner Bahn- und Busunternehmen BLS nimmt im Dezember seine Lezzgo-App für automatische Reiseerfassungen per Smartphone vom Markt. Nach dem Fahrplanwechsel setzt die BLS auf die Technologie von Konkurrent Fairtiq.

BLS-Mediensprecher Stefan Dauner nennt auf Anfrage zwei Gründe für diesen Wechsel. Erstens sei es aus Kundensicht im jetzigen Zeitpunkt nicht mehr sinnvoll, zwei gleichwertige Systeme anzubieten. Beide Systeme seien erfolgreich eingeführt.

Zweitens stünden die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs - nicht zuletzt wegen der Corona-Krise - unter finanziellem Druck.

Die BLS-App hat zehnmal weniger Nutzer

Nach Angaben von BLS und Fairtiq nutzen heute in der Schweiz über 200'000 Personen die Technologie dieser beiden Unternehmen. 20'000 davon, also zehn Prozent, verwenden laut Dauner die Lezzgo-Technologie.

Die übrigen tun dies laut Fairtiq-Sprecherin Cornelia Wenger mit der Technologie dieses Unternehmens. Die Fairtiq-Technologie benutzen ihr zufolge beispielsweise auch die Nutzerinnen und Nutzer der Funktion «EasyRide» auf der SBB Mobile-App. Weitere Anbieter dieser Technologie gebe es in der Schweiz nicht, so Wenger weiter.

So funktioniert die automatische Reiseerfassung

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Bei der Lezzgo-App oder bei Fertiq müssen Reisende kein eigentliches Ticket mehr lösen. Beim Start der Reise aktivieren sie die App und schliessen die Reise am Schluss per Knopfdruck wieder ab. Anhand des zurückgeleten Weges rechnet die App aus, welches Ticket dafür berechnet wird.

Weiterhin anbieten wird die BLS ihre Mobil-App, mit der Kundinnen und Kunden Mehrfahrtenkarten und Tickets kaufen können, betont BLS-Sprecher Stefan Dauner: «Für die Kundschaft ändert sich im Grund nichts. Wen man in der App die Option der automatischen Reiseerfassung wählt, läuft dann im Hintergrund einfach ein anderes Programm.»

Laut Gian-Mattia Schucan, dem Chef von Fairtiq, hat die Konkurrenz der beiden Systeme die Entwicklung in diesem Bereich beschleunigt. Die Basis für internationalen Erfolg sei damit gelegt worden. Fairtiq ist ein Unternehmen mit Sitz in Bern, das laut Wenger 2016 gegründet wurde und inzwischen rund 45 Angestellte aufweist.

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 06:32 Uhr;

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