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Was motiviert diese Brienzer, beim Jodlerfest mitzuhelfen?
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Bernisch-Kantonales Jodlerfest Brienz bereitet sich auf die Jodlerinnen und Alphornbläser vor

Zahlreiche Freiwillige arbeiten für den Grossanlass an diesem Wochenende. Nicht wenige nehmen dafür Ferien.

In der Sporthalle Brienz stellen Zivilschützer ein Podest auf. Dort werden am Wochenende die Jurorinnen und Juroren sitzen und die Chöre beurteilen, die am Bernisch-Kantonalen Jodlerfest auftreten. Die Helfer arbeiten unter der Leitung von Hans Schild. «Das Jodlerfest wird die nächsten Jahrzehnte wahrscheinlich nicht mehr in Brienz stattfinden. Deshalb fand ich, da will ich mithelfen», sagt Schild. Für den selbstständigen Zimmerpolier und Bauer ist das eine organisatorische Herausforderung. «Das Geschäft läuft weiter. Aber zum Glück ist nicht auch noch Heuwetter.»

Mit Auto und Shuttlebus nach Brienz

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Die Veranstalter empfehlen, mit dem Auto ans Jodlerfest zu reisen, nicht mit dem Zug. Auch wenn das ungewöhlich sei, gehe es nicht anders, sagt Geschäftsführer Simon Kunz: «Wir sind zwar ans Zugnetz angeschlossen, aber die Verbindung hat begrenzte Kapazitäten.»

Darum haben die Organisatoren auf dem Militärflugplatz in Unterbach bei Meiringen einen Parkplatz eingerichtet. Von dort fahren Shuttlebusse zum Festgelände in Brienz.

Auch Markus Zimmermann arbeitet freiwillig. Er ist am Jodlerfest für die Sicherheit zuständig. «Ich habe extra eine Woche Ferien genommen», so Zimmermann. Zum Glück habe er einen verständnisvollen Chef. Zimmermann arbeitet nämlich auch für einen zweiten Grossanlass in Brienz: das Brienzersee Rockfestival. «Das ist im Gegensatz zum einmalig stattfindenden Jodlerfest aber schon fast ein Selbstläufer», so Zimmermann. Ferien nehmen müsse er dafür nicht.

«Es ist immer eine Herausforderung, Freiwillige zu finden », sagt Simon Kunz, Geschäftsführer des Jodlerfests. Gerade weil in Brienz im Sommer mehrere Anlässe stattfinden. «Manchmal sind es immer ein bisschen die Gleichen, die mithelfen», so Kunz. Aber für das Jodlerfest habe man Glück gehabt und genügend Ehrenamtliche gefunden. Rund 10'000 Helferstunden sind es insgesamt.

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