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Die Argumente prallen im Berner Rathaus aufeinander
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Bernischer Grosser Rat Links-rechtes Kräftemessen wegen Fachstelle für Gleichstellung

SVP und EDU standen im Berner Rathaus mit ihrem Ansinnen auf verlorenem Posten.

Mit 110 zu 28 Stimmen bei 16 Enthaltungen lehnte der bernische Grosse Rat eine Motion von SVP- und EDU-Ratsmitgliedern ab, mit der die Aufhebung der Fachstelle für Gleichstellung gefordert wurde.

Fachstelle noch nötig

Die Mehrheit im Rat ist der Ansicht, solange es beispielsweise beim Lohn Unterschiede zwischen den Geschlechtern gebe und Mütter beruflich benachteiligt würden, brauche es eine solche Fachstelle. Auch die Kantonsregierung sieht immer noch Gleichstellungsdefizite, sie empfahl die Ablehnung des Vorstosses.

Die Motionärinnen und Motionäre hingegen sagten im Rat, die Gleichstellung sei heute Tatsache. Junge Frauen arbeiteten heute beispielsweise ganz selbstverständlich in klassischen Männerberufen.

Gespaltene SVP

Beim Abstimmen zeigte sich allerdings auf der Anzeigetafel im Berner Rathaus, dass in der SVP-Fraktion nicht alle Mitglieder für die Abschaffung der Fachstelle stimmten. Diese ist mit 210 Stellenprozenten dotiert.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Martin Aeschlimann  (TinuAeschlima)
    Die Fachstelle ist ja nett gemeint. Ich habe mich einmal bei denen gemeldet, weil ich eine Stelle auf Grund meines Geschlechts nicht erhalten haben (als Kellner) und mir wurde gesagt, dass sie dafür nicht zuständig seien. Ohne weitere Hilfe oder Hinweise. Würde ehrlich gesagt meine Steuern lieber für etwas anderes bezahlen.
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