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«Dank dem Gesundheitstag finden wir Lehrlinge», sagt André Pfanner von der OdA Gesundheit.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 24.10.2019.
abspielen. Laufzeit 18:10 Minuten.
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Berufswahl Jobs auf dem Serviertablett

Gleich zwei Grossveranstaltungen buhlen diese Woche im Kanton Bern um die Gunst potentieller Lehrlinge.

Bereits zum 18. Mal fand diese Woche im Kanton Bern der Tag der Gesundheitsberufe statt. Acht Spitäler vermittelten Schülerinnen und Schülern Einblick in die verschiedensten Aufgaben im Gesundheitswesen. Bei Führungen und Demonstrationen konnten sie etliche Berufe hautnah erleben.

Viele Jugendliche erlebten das Dargebotene an diesem Tag als bereichernd. Die Angebote richteten sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe.

Die Jugendlichen sollen das Spital riechen und fühlen können.
Autor: André PfannerGeschäftsführer OdA Gesundheit

Wieviele Jugendliche danach tatsächlich in einen Gesundheitsberuf einstiegen, lasse sich nicht beziffern, sagt André Pfanner. Er ist Geschäftsführer des Branchenverbandes OdA Gesundheit. Wenn wir diesen kantonalen Gesundheitstag nicht machen würden, bekämen wir weniger Leute. Und es zeige sich: «Die meisten Jugendlichen, die einen Gesundheitsberuf ergreifen, waren am kantonalen Gesundheitstag.»

Wichtig sei es dabei, den Jugendlichen ein realistisches Bild der verschiedenen Berufe zu zeigen. «Sie sollen das Spital riechen und fühlen können», sagt Pfanner. Vielen sei zudem nicht bewusst, dass es neben den Pflegeberufen noch viele andere Berufe gebe im Gesundheitswesen.

Gewerbe zieht nach

Bereits an Fünft- bis Siebentklässler richtet sich das Angebot der Berner KMU. Am Freitag und Samstag macht es das bernische Gewerbe den Spitälern nach. An den ersten, durch den Verband Berner KMU mitorganisierten «Erlebnistagen Berufsbildung» werden in den im Kanton verstreuten überbetrieblichen Kurszentren der verschiedenen Branchen zahlreiche Berufe demonstriert.

Berufsschau im Zeitalter der Digitalisierung

Wie Markus Kammermann vom Verband Swissmechanik sagt, haben viele Jugendlichen wenig Berührungen zu den technischen Berufen. In Zeiten, in denen man die Dinge wegwerfe statt repariere, würden vielen der Bezug zum Beispiel zum Handwerk fehlen. Kammermann liegt viel daran, dass die Jugendlichen die zahlreichen, teils hochspezialisierten Maschinen gerade in seiner Technologie-Branche durch den direkten Gebrauch kennenlernen spüren und erleben können.

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